| Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010] |
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[quote=RWE-Tom]
Noch mal etwas zum Thema Dauerkarten-Preise.
Wenn ich den Rahmenterminkalender auf der DFB-Homepage richtig interpretiere, geht die RL Nord mit 20 Vereinen in die neue Saison.
Somit haben wir also 19 Heimspiele!
In der vergangenen Saison habe ich für die Stehplatz-DK auf der Gegengeraden als vollzahlendes Nichtmitglied 125,- € für 17 Heimspiele bezahlt.
Da sind 109,- € für 19 RL-Heimspiele doch durchaus fair, oder?
Ich mache den erneuten Erwerb meiner Dauerkarte einzig und allein von den Anstoßzeiten in der neuen Saison abhängig.
Weiß einer, ob es bei SA., 14 Uhr, bleiben wird?
Zuletzt modifiziert von RWE-Tom am 27.05.2007 - 14:34:32
[/quote]
Dritte Liga aber erstklassige Preise.
Das paßt nicht!
CottbusII, Erfurt und Co. sind mehr als zum gähnen.
Deppendorf, Asital und die Osnasen rechtfertigen diesen Preis nicht.
Und Emden sowieso nicht.;)
Wenn denn der Aufruf von Otto Rehagel nichts bewirkt und Hempelmann sich dadurch tut wird es nicht nur im sportlichen Bereich eine Zitterpartie.
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Mitgliedsausschlußverfahrensvorgang
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Tingeltangelband
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Keeper-Rolle besetzt:
Masuch hat Vertrag bis 2008
[b][color=R]Doppelter Lorenz soll gelten[/color][/b]
Essen (RS).
Personelle Prognosen!
Aus denen müssen ganz schnell Fakten geschaffen werden, wenn
RWE nicht hinter der Musik herrennen will. Denis Epstein, der nach
Köln (Vertrag bis 2008) zurückkehrt: „Alles Reden bringt doch
nichts. Man ist in Duisburg nicht runter gegangen, sondern irgendwann
vorher. Aber da fragt jetzt keiner mehr nach.“ Das Leihgeschäft
Epstein war eher ein Schlag ins Wasser. „Es hat gut begonnen in
Essen, ich habe mich auch wirklich wohl gefühlt“, wiegelt der 21-Jährige nicht ab, „später habe ich mich mit dem Coach auch nicht mehr so verstanden.“ Er war nicht alleine.Lorenz-Günther Köstner ist weg, natürlich muss Epstein auf Nachfrage sagen: „Ein Verbleib hätte
nichts mit dem Trainerwechsel zu tun, ich würde mir eine solche Sache
natürlich überlegen. Man kann über alles reden.“Barbaros Barut, ausgeliehen von Fürth, spricht anders über Köstner, er lief permanent auf. „Ich habe alles, was in meiner Macht steht, abgerufen. Ich habe kein Tralala gemacht. Natürlich muss mindestens Liga zwei mein Ziel
sein, schließlich habe auch ich vor, irgendwann einmal oben zu spielen.“[b]Serkan Calik geht genau wie Kumpel Baris Özbek, der Stürmer
meint: „Ich bin mit RWE jetzt zweimal innerhalb von drei Jahren abgestiegen.[/b]
Das ist doch ganz bitter, wenn man sich vor allen diese Kulisse
anschaut.“ Özbek mit sichtlich leerem Blick: „Mir tut das persönlich
auch unheimlich weh, ich war vier Jahre beim Club. Es fällt mir schwer, alles zu begreifen, wir habe besprochen, wir wollten es
schaffen.“ Profifußball, Özbek nickt ab: „Ja, ich werde den Club
verlassen.“
Michael Lorenz war nach dem MSV-Match kaum ansprechbar,
sein Bruder Stefan musste mit Weinkrämpfen ein Interview abbrechen
- zwei Akteure, die man als prädestiniert für die Hafenstraße
bezeichnen muss. „Ich hatte eine völlige Leere im Kopf“, schüttelt Michael mit dem Kopf, „das war und ist schwer in Worte zu fassen. Was
macht schon diese eine Minute gegen Burghausen? Letztendlich kann man die ganze Saison jetzt aufrollen, alles muss analysiert werden.“
Irgendwo ist der Ex-Paderborner auch stocksauer: „Uns Spielern
bringt das momentan gar nichts, wir hatten beim MSV noch die Möglichkeit, es zu schaffen. Mit einem Remis wären wir durch gewesen.“
Schon vorab lag ein RWE-Angebot vor, den auslaufenden Kontrakt um
zwei Jahre zu verlängern. „Ich habe im Vorfeld alles abgeblockt.
Wir konzentrierten uns völlig auf das Finale, wir wollten noch einmal
alles abrufen.“ Alles belastend. „Meine Frau ist zuhause schon
Sturm gelaufen, sie konnte noch weniger schlafen als ich. Ich
brauchte die Fixierung.“ Schlecht stehen die Chancen nicht, den Mittelfeldakteur zu halten, der Bruder hat bekanntlich noch einen Kontrakt: „Wir sitzen zusammen, mit der Familie und dem Verein. Der
Club muss jetzt etwas auf die Beine stellen, es wird intensiv sondiert. Ich habe mir erst seit Montag Gedanken über eine potenzielle Zukunft gemacht.“
Ein Keeperproblem hat RWE in Liga drei nicht! Daniel Masuch, bislang
hinter Karim Zaza, dessen Vertrag nur für Liga zwei gilt, der
für Klasse drei auch nicht zur Verfügung steht, die Nummer zwei,
wurde vor seiner Verpflichtung als einer der besten Keeper der Regionalliga Nord ausgerufen. Damals beim Absteiger RW Oberhaussen.
„Das hatten wir uns anders vorgestellt, alles ist zerplatzt, jetzt stehen wir da.“ Masuch zuckt mit den Schultern: „Der Vorstand weiß jetzt genau, wo es hin läuft. Es muss immer weiter gehen. Die Truppe muss vernünftig zusammengestellt werden.“ Was der gebürtige Duisburger einräumt: „Im Rückblick wird es einem bewusst, welche Gratwanderung es wirklich war, alleine schon dieses späte Gegentor im
Spiel gegen Burghausen.“ Sein Fazit: „Das ist alles sehr, sehr bitter.“ Sein Vertrag gilt bei RWE auch für die dritte Liga. „Ich sehe auch keinen Grund, dass ich diese Vereinbarung irgendwie anzweifeln sollte.“ Übersetzt: Masuch stellt sich. „Ich
gehe davon aus, wir haben auch für die kommende Spielzeit eine starke
Truppe, genau wie vor zwei Jahren, so dass wir wieder angreifen.“og
Besonderer Gruß an Turbo37 nach Augsburg
Zuletzt modifiziert von RWE SG am 27.05.2007 - 10:00:26
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| Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010] |
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Als Ergänzung noch das Interview mit Heiko Bonan.
Leider gibt es wohl nichts weiter an positiven Dingen zu berichten außer der renovierten Kabine und der erschreckenden Erkenntnis, OJ arbeitet wieder mindestens 48 Stunden am Tag ohne Pause, er erstellt wohl den Charaktertest für die neuen Spieler und arbeitet laut HB sehr akrbisch. Wenn er das immer machen würde wäre er eigentlich gegangen. Denn das hätte er bei akribischer Arbeitsweise bei sich selbst feststellen müssen:
[b][color=R][size=L]Er hat versagt. Hemmungslos versagt.[/size][/color][/b]
Sehr geschickt von Janßen, derzeit andere sprechen zu lassen. Er versteckt sich wohl, in der Hoffnung , die Wogen glätten sich erst einmal in den nächsten Tagen. Und will dann mit der ersten Verpflichtung glänzen.
( Quelle RS von heute )
[b]Zurück in renovierte Kabine und Frühstück bei Tina[/b]
Bonan kommt mit „richtig Bock“!
Füße geküsst werden aber nicht
Essen (RS).
Von Haldensleben nach Essen! In
der Kreisstadt am Rande der
Colbitz Letzlinger Heide wurde
Heiko Bonan, neuer Coach von RW
Essen, am 10. Februar 1966 geboren.
In der Revier-Metropole tritt der
zweifache DDR-Nationalspieler (13.
Februar 1989 in Kairo gegen Ägypten
/ 12. September 1990 in Brüssel
gegen die CSSR - 2:0, das offiziell
letzte DDR-Länderspiel, zweifacher
Torschütze war Matthias Sammer)
ab dem 1. Juli seinen - wenn man so
will - vierten Trainerjob an. Nachdem
er in der Jugend bei Medizin
Haldensleben das kicken lernte.
Weitere Clubs waren der 1. FC
Magdeburg, wo er die Kinder- und
Jugendsportschule besuchte, als
größtes Talent des Clubs in den
achtziger Jahren galt. Der damalige
Magdeburger Chef-Trainer Claus
Creul machte den 18-jährigen Abiturienten
zum Teil der Oberliga-
Auswahl. 119 Oberligaeinsätze absolvierte
der Mittelfeldakteur von
1984 bis 1989 (14 Tore). Bonan
wechselte zum 1989 zum BFC Dynamo,
verbuchte Europapokal-Erfahrung
(Gegner: Reykjavik, AS Monaco).
Seine Bundesliga-Clubs im
„Westen“ waren der VfL Bochum
und der Karlsruher SC (122 Spiele -
12 Tore), es gab die Zweitligastation
FC Gütersloh (28 - 4), mit dem er
vorab aus der Regionalliga West-
Südwest aufstieg sowie die Regionalliga-
Etappen LR Ahlen, SV Wilhelmshaven
und RWE. Coach war
er vorab beim FC Gütersloh (Frauen-
Zweitligist - zusammen mit Dirk
van der Ven), bei den Amateuren
von RW Ahlen sowie zum Abschluss
- seit dem 30. Oktober 2006 - als
Chef der Regionalligaauswahl. Bonan
ist gewappnet, hat genug Eindrücke
gesammelt, so auch als diplomierter
Sportlehrer (fünfjähriges
Fernstudium an der Deutschen
Hochschule für Körperkultur, Außenstelle
Magdeburg).
Es hat sich baulich in der Bruchbude
Georg Melches-Stadion nichts
verändert!
Das stimmt nicht ganz, der Vorstand
hat mir gesagt, die eigene Kabine
wurde renoviert, das ist ja
schon einmal ein riesiger Schritt. Allerdings
war ich auch noch nicht
drin, ich weiß es also nicht ganz genau.
Aber wenn es noch so wie früher
ist, dann riecht es noch ein bisschen
nach mir. Das ist ein Vorteil,
man denkt, man kommt nach Hause.
Können wir davon ausgehen, Sie
haben alle Arten von Urlaub schon
abgesagt?
Sie werden lachen, ich hatte gar
keinen Urlaub geplant. Ich bin jetzt
neu im Geschäft, man sollte flexibel
sein. Es kommt noch eine Zeit, dann
hat man auch die Chance, auszuspannen.
Jetzt ist die Periode nicht.
Es wird irgendwann die Möglichkeit
geben, sich auch einmal Freiräume
zu schaffen.
Prognose: Kein freier Tag in
nächsten knappen Jahr?
Nein! Ich verspreche, den nehme
ich mir. Sonst hat man in der Zeit,
wenn man für RWE arbeitet, nicht
genügend Nerven. Das bringt uns
alle nicht weiter. Unter der Woche
habe ich schon stundenlang mit zwei
Mobiltelefonen gleichzeitig telefoniert.
Aber ich bin auch nur ein
Mensch, auch mein Akku muss aufgeladen
werden. Das kriege ich gebacken.
Bleiben Sie in Gütersloh wohnen
oder gibt es eine Bleibe in Essen?
Das ist eine entscheidende Frage,
mir war tausendprozentig klar, dass
auch der Club das fragt. Das war früher
immer ein nettes Thema zwischen
dem damaligen Coach Harry
Pleß und mir. Als ich mit dem Club
sprach...
...mit Professor Dr. Markus Buchberger,
Vorstandsmitglied,...
habe ich das sofort gesagt. Mir
war klar, wenn es was wird, dann
werde ich mir eine Wohnung nehmen.
Ich habe das in Ahlen gemerkt,
man muss vor Ort sein. Und Essen ist
im Vergleich eine ganz andere Hausnummer.
Eine Rückzugsmöglichkeit
ist wichtig, um Kraft zu schöpfen,
man macht die Tür zu und dann ist
Ruhe. Ohne 90 Minuten vorab noch
Auto zu fahren. Außerdem geht man
der Familie dann nur auf die Nerven.
Sie haben auf der Hafenstraße
während Ihrer Zeit als Kicker immer
gerne in einem Büdchen gefrühstückt,
lebt diese Tradition
wieder auf?
Das war bei Tina, den Nachnamen
weiß ich schon gar nicht mehr. Ich
werde vorbei schauen, wenn sie
noch da ist, denkt sie bestimmt, sie
hat ein deja vue-Erlebnis. Naja, ich
werde bestimmt nicht jeden Tag dort
mit meinen Spielern frühstücken,
wie es früher mit Holger Karp oder
Andy Fischer war. Ich kenn die Hafenstraße
und das ganze Umfeld. Es
wird sich bestimmt ein nettes Stübchen
finden, wo man am Morgen,
bevor der Job los geht, noch einen
Kaffee trinken kann.
Dann läuft doch alles!
Ich freue mich unheimlich auf die
Aufgabe. Es wird bestimmt nicht
einfach, aber ich habe richtig Bock
darauf. Es ist alles, definitiv eine
Chance, auch eine Mission. Ich will
nicht auf Understatement machen.
Sie müssen sich nicht verstecken!
Man hat sich beim Club Gedanken
gemacht, warum man mich holen
wollte. Ich hoffe, ein Großteil hängt
damit zusammen, dass man glaubt,
ich bin ein guter Trainer. Ich komme
jetzt aber nicht als kleiner Junge zur
Hafenstraße und schaue einmal,
was man sich so mit mir vorstellt.
Ich habe meine klaren Vorstellungen
und meine Philosophie, was ich von
meinen Spielern möchte, wie ich mir
eine Zusammenarbeit zum Beispiel
mit Olaf Janßen vorstelle. Das gilt
auch für Vorstand und Fans. Ich
komme nicht als Bittsteller, der sich
ein ganzes Jahr bedankt und überall
Füße küsst.
Mit Janßen waren Sie in einem
Lehrgang zum Fußball-Lehrer.
Genau! Seit dem kennen wir uns,
Sven Demandt war ja auch da...
...Essens U19-Trainer...
mit Markus John, seinem Co, habe
ich zusammen beim Regionalligisten
Wilhelmshaven gespielt.
Und dort auch im gleichen Hotel
gewohnt.
Das stimmt auch! Einige Personalien
sind neu an der Hafenstraße,
aber ich habe auch schon mit einigen
Kontakt, dir mich per SMS beglückwünschten.
Einer schrieb, willkommen
zuhause, die Autobahn
zwei hätte mich wieder. Schön, ich
bin nicht der einzige, der sich auf
eine Zusammenarbeit freut.
Stichwort Co-Trainer, in Ahlen ist
es Christian Wück, wird er es auch
in Essen?
Ich möchte Christian definitiv
gerne haben, aus einer gewissen
Konstellation heraus. Wir werden
extrem viel Arbeit haben, das fängt
jetzt mit der Kaderzusammenstellung
an. Wir müssen uns alle aneinander
gewöhnen. Am Anfang werden
es 22 Akteure sein, ein Kader,
aber noch kein Team. Wenn Christian
kommt, brauche ich mir über
Philosophie keine Gedanken zu machen,
das ist klar. Dazu kommen
Abläufe, die abgestimmt sind, es
sind keine Erklärungen notwendig.
Ich weiß, er kann im Training selbständig
arbeiten. Das ist auch ein
Zeitgewinn. Der Club befürwortet
das, allerdings ist auch irgendwas
geplant.
Sie stellen zum ersten Mal selbstständig
eine komplett Truppe zusammen,
korrekt?
Ich habe in Ahlen sowohl den
Oberligakader als auch den Regionalligakader
vor die Nase gesetzt bekommen.
Diesmal beeinfluss ich extrem
mit, alles in Abstimmung mit
Olaf Janßen. Wir haben uns lange
darüber unterhalten, wir haben
sehr identische Vorstellungen, wie
Fußball auszusehen hat, wie die Typen
sein sollen. Darüber mache ich
mir gar keine großartigen Gedanken.
Unser Ziel ist es, im Team Erfolg
zu haben, also muss man auch
im Team Entscheidungen treffen.
Am 30. Juni ist die Jahreshauptversammlung,
es könnte sein, dass
Sie um eine Ansprache nicht drumherum
kommen. Haben Sie sich
schon vorbereitet?
Nein, habe ich nicht, aber wenn
ich eines gelernt habe, dann ist es
quatschen, das konnte ich immer
schon.
Haben Sie jetzt nicht permanent
die Spielerberater am Ohr?
Bevor in Ahlen Stefan Grädler als
Sportlicher Leiter dazu kam, war
das ja schon extrem so. Man telefoniert
täglich fünf Stunden. Ich weiß,
das Olaf in Essen unglaublich akribisch
arbeitet, das wusste ich vorher,
jetzt hat sich das wieder bestätigt,
er nimmt mir extrem viel Arbeit
ab. Unsere Telefongespräche über
Akteure sind immer prägnant und
kurz. Aber trotzdem klebt mir mein
Handy wohl am Ohr.
Alles andere als den Aufstieg
kann man in Essen nicht verkaufen,
oder?
Was die Essener Fans als allererstes
erwarten, ist, dass unten auf
dem Platz eine Mannschaft steht, die
ganze Arbeit abliefert. Das muss unser
erster Anspruch sein. Mit Beginn
der Spielzeit muss eine Einheit mit
der Kulisse da sein. Das ist ja das
schöne am Publikum in Essen, die
Anhänger sind fair.
Sie kennen die Atmosphäre genau!
Man kann ein Match verlieren, so
lang man alles gegeben hat. Dafür
gibt es ein sehr gutes Gespür. Wenn
man einen Kader neu zusammenstellt,
muss man sagen: Passt auf,
wir wissen noch nicht genau, wie gut
wir sind, alles wird sich herausstellen.
Es muss eines klar sein: Wir
werden alles für die rot-weissen
Farben tun. Das ist der erste Schritt,
der zweite Schritt ist dann, erfolgreich
zu agieren, der dritte wäre,
auch tollen, schönen Fußball zeigen
zu können.
Mit dem Lohn des direkten Wiederaufstiegs!
Der vierte ist dann der Erfolg, den
sich alle wünschen.
Wie unterscheidet sich der Trainer
Bonan vom ehemaligen Spieler
Bonan?
Der Akteur hatte überhaupt keine
Vorstellungen, von dem, was auf ihn
zukommt. Ich habe in den letzten
zwei Jahren extrem viel dazu gelernt.
Ich musste absolut umdenken.
Komplett?
Naja, so ein bisschen Kleinkind
habe ich mir bewahrt. Wenn ich
beim Programm mitmache, dann bin
ich immer noch der bekloppte Kicker,
der sich unheimlich aufregt,
wenn er ein Trainingsspiel verliert.
Sie liebten immer die fünf gegen
zwei Zockerei, oder?
Ich freue mir immer noch ein Loch
in die Hose, wenn ich einen Beinschuss
setzen kann. Dieses gewisse
Etwas habe ich mir noch gesichert.
Was ist noch wichtig für Sie?
Ich hatte nie Probleme damit, Fehler
zuzugeben, das werde ich auch
nie haben. Ein Freund sagte mir:
Wer viel arbeitet, macht auch Fehler,
wer keine Fehler macht, der arbeitet
nicht. Ich mache mir in dieser
Hinsicht überhaupt keine Sorgen.
Interview: Oliver Gerulat
Zuletzt modifiziert von RWE SG am 27.05.2007 - 09:42:31
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| Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010] |
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Aus der RS von heute mit einem OG in Bestform, jetzt wieder als Weichspüler. :S:S:S
Nur Wiederaufstieg akzeptabel / Hempelmann-Interview
Über Eruptionen nicht sprechen
„Stachel sitzt bei mir sehr tief“
Essen (RS). Kompletthinterfragung!
Die erfolgt
bei Rot-Weiss Essen seit
dem letzten Sonntag, ungefähr
um 15.48 Uhr, als das Team komplett
auf den Rasen sank, einige in Tränen
aufgelöst. Das Unternehmen RWE
scheiterte zum zweiten Mal innerhalb
von drei Jahren in der zweiten
Liga, die Verantwortung liegt natürlich
nicht nur auf der sportlichen
Ebene, sondern nachfolgend auch
auf der Chefetage, die jetzt Flagge
zeigen muss. Man kann zu Rolf Hempelmann
ein gespaltenes Verhältnis
aufbauen, es gibt Betrachter, die
kreiden ihm an, von Berlin aus als
Präsident das Hoheitsgebiet Hafenstraße
zu regieren, somit Einflussmöglichkeiten
zu verlieren. In Krisensituationen,
eine solche ist jetzt
wieder gegeben, bezieht der Mann
Stellung. Er spielt zwei Rollen, die
des Club-"Windrades" und die des
Politikers. Beide nutzen Synergieeffekte,
die manchmal auch zum Bumerang
werden können, auf den
Imagetransfer vom Club-Funktionär,
der mit seinem Verein scheitert,
kann der am 1. Juni 59-Jährchen
jung werdende geborene Hertener
ziemlich gut verzichten.
Rolf Hempelmann, eine erneute
bittere Erfahrung, der Zug sollte
in die andere Richtung gehen.
Wie so oft in dieser Saison haben
wir wichtige Zähler in letzter Minute
verschenkt...
...wie gegen Burghausen...
Das ist ein Grundeindruck, der
sich durch die gesamte Saison
zieht. Aber es gibt sicher noch ein
paar andere Erklärungen.
In der Tat!
Maßgebend waren wahrscheinlich
die Monate Oktober und November,
da haben wir zu viele
Punkte liegen gelassen. Wir haben
den Klassenerhalt in der Hinrunde,
in der wir nur 13 Zähler geholt haben,
verpasst.
Warum?
Entscheidend waren die Sturmprobleme
und vor allem, dass die
Leistungsträger aus dem Vorjahr
und auch Hoffnungsträger Paulo
Sergio...
...man fragt sich, warum RWE in
Portugal scoutet, nicht jedoch vor
der Haustür...
...die Erwartungen nicht erfüllt
haben. Aber trotz einer Aufholjagd
hat es am Ende leider nicht ganz
gereicht.
Durch die Verpflichtung von
Heiko Bonan als neuen Trainer
wurden Eruptionen vermieden,
Leute ruhig gestellt, oder?
Selbst wenn es Eruptionen wären,
dürfte man es gar nicht sagen,
dann kann man ja überhaupt nicht
vernünftig planen.
Was muss passieren?
Das erste, was wichtig ist, dass
alle Akteure, vor allen Dingen die,
die den Verein zu führen haben,
diese Situation annehmen. Das fällt
schwer, wenn man der Meinung ist,
dass man in die zweite Liga gehört.
Diese Meinung nach dem Abstieg
aufrecht zu erhalten, dürfte
auch schwer fallen.
Wir sind jetzt in der Regionalliga
und müssen versuchen, die nächste
Saison so vorzubereiten, dass wir
eine echte Aufstiegschance haben.
Alles andere ist nicht zu verkaufen...
Das ist auch die Erwartung in
dieser Stadt, wenn schon dritte
Klasse, dann aber oben mitspielen.
Sie persönlich müssen doch kaputt
gehen, oder?
Dieser Stachel sitzt bei mir sehr,
sehr tief. Es ist ja schon so, das hat
auch jeder erkennen können, das
sowohl vor der Spielzeit 2004/2005
als auch jetzt vor dieser Runde, die
Voraussetzungen ganz gut waren.
Auf jeden Fall die wirtschaftliche
Basis. Dafür fühle ich mich natürlich
im besonderen Maße zuständig.
Guter Start, dann nippelte die
Truppe ab!
Wir hatten viel Kontinuität in der
Mannschaft, wir hatten sieben Neuzugänge,
die in der Defensive eigentlich
auch überzeugten. Vorne
hat es sicherlich etwas gehapert.
Wir kamen gut in die Spielzeit rein,
haben spielerisch gelegentlich
durchaus überzeugt, hatten dann
die Einbrüche im Oktober und November,
die uns letztendlich in den
Abstiegsstrudel gerissen haben.
Das ist nicht leicht zu verarbeiten,
wenn man meint, gute Vorarbeit
geleistet zu haben.
Von Kontinuität in der Trainerfrage
kann man nicht reden, von
ruhigem Arbeiten erst recht nicht.
Aber auch da musste man durch.
Wir sind gemeinsam abgestiegen,
jeder einzelne von uns muss sich in
seinem Bereich fragen, was falsch
gelaufen ist, was man besser machen
kann in Zukunft. Das müssen
wir tun, haben das teilweise auch
schon vor dem letzten Match gegen
den MSV getan.Wir sind zur Selbstkritik
auch fähig.
Vor dem 30. Juni, der Jahreshauptversammlung,
sollte mächtig
„Futter“ klar sein, das Umfeld
rumort.
Öffentlich werden wir das aber
nicht austragen, sondern versuchen,
das intern zu klären, um wieder
Kraft für die nächste Saison zu
tanken. Wir haben natürlich jetzt
eine Vielzahl personeller Fragen zu
lösen, haben am vergangenen Montag
früh in den Gremien zusammen
gesessen, das ist aber immer so
nach dem finalen Spieltag einer
Saison. Dort haben wir Beschlüsse
gefasst ...
... Coach Lorenz-Günther Köstner
wurde gegangen, Bonan als
Nachfolger verpflichtet ...
... die notwendig sind in den personellen
Leitungsfunktionen. Wir
haben auch eine Sichtung für die
erste Mannschaft durchgeführt.
Wir haben bislang zweigleisig geplant.
Wenn man Akteure anspricht,
ist es ganz klar, dass die
erst einmal abwarten, in welcher
Klasse aufgelaufen wird. Wir kommen
da relativ spät. So seltsam es
klingt, Eintracht Braunschweig
weiß seit Monaten, dass der Club in
der Regionalliga antritt. Dort hat
man einen planerischen Vorsprung
von mehreren Monaten. Das sind
alles Dinge, die wir sehr, sehr professionell
abarbeiten müssen, um
nicht zurück zu fallen. Das ist von
anderer Seite ....
... Klartext: Ex-Trainer Köstner!
... einmal kritisch angemerkt
worden, wir hatten selbstverständlich
auch für die Regionalliga Planungen.
Es wäre völlig unverantwortlich
gewesen, angesichts des
Tabellenplatzes im Winter und angesichts
der Anforderungen eines
Lizenzierungsverfahrens nur auf
die zweite Liga zu setzen. Leider
hat uns die Entwicklung auch noch
Recht gegeben, es war notwendig,
auch die Konzepte sportlich als
auch wirtschaftlich für die Regionalliga
parallel laufen zu lassen. Ich
denke, dass es möglich ist, einigermaßen
zügig auch personelle Entscheidungen
zu treffen. Aber es
wird nicht heißen, dass in ein oder
zwei Wochen schon ein kompletter
Kader parat steht.
Sie wählen sehr deutliche Worte
beim Thema Stadion!
Das Motto beim Stadionbau muss
sein: Egal, jetzt greifen wir an, jetzt
machen wir es erst recht und zeigen
den vielen Menschen, die an
diesem Club hängen, dass wir es
ernst meinen, dass wir RWE in einer
schwierigen Phase unterstützen
wollen. Für das, was wir vor einem
Jahr auch schafften, den direkten
Wiederaufstieg.
Harte Arbeit, nach dem zweimal
innerhalb von drei Jahren ein Millionenprojekt
vor die Wand gefahren
wurde.
Das wieder hinzukriegen, ist
überhaupt keine Selbstverständlichkeit.
Ein Signal, wir bauen dieses
Stadion, wäre ein Aspekt, der
uns unheimlichen Rückenwind geben
würde.Interview: Oliver Gerulat
Nr. 21-2007 Rot-Weiss Essen 21
Auch beim RWE-Präsidenten Rolf Hempelmann sitzt der Abstiegs-Stachel tief (Foto: firo).
Trotz gültiger Verträge legt RWE den
Routiniers Stijn Haeldermans und
Alexander Löbe bei einem Wechsel
keine Steine in den Weg. Baris Özbek
steht kurz vor der Unterschrift bei
Galatasary Istanbul.
Zuletzt modifiziert von RWE SG am 27.05.2007 - 09:37:50
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| Der Glückwunschthread |
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Unser Ex-User?? und Fan des Fußballvereines aus der Essener Nachbarstadt hat heute Geburtstag.
Ich gratuliere hiermit [b][color=B]Peleus Sohn[/color][/b] zu seinem Geburtstag und wünsche ihm alles Gute, vor allen Dingen natürlich Gesundheit.
Abschließend sage ich nur: Schade.:S
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| Usertreffen Findet am 6.Juni Um 19 Uhr Statt |
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Patrick wird auch mit zum UT kommen.
Forhes Pfingstfest aus dem Bergischen.
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| Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010] |
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[quote=RWE-Nate]
Morgen Grunsch,
wenn man bestimmte Dinge anspricht, muß dass nicht immer mit
dem Neidfaktor in Verbindung gebracht werden. Wenn Sozi z.B. hier
etwas bestimmtes kritisiert, so heisst das im Umkehrschluss nicht unbedingt, dass er es dem BVB nicht gönnt.
Vielleicht hat Sozi einfach nur einige wirtschaftliche Zusammenhänge nicht verstanden.?
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| Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010] |
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Die Politik bewegt sich.
Hempelmanns Genossen werden aktiv:
(Quelle NRZ von morgen )
[b][color=R]SPD[/color] für neues Stadion[/b]
FUSSBALL. Bau müsse Chefthema werden. Fraktionschef Paß fordert einen "runden Tisch".
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt hat sich gestern für den Neubau des Fußballstadions an der Hafenstraße ausgesprochen. "So schnell wie möglich" müssten jetzt "realistische Pläne" her, forderte Fraktions-Chef Reinhard Paß. Der Stadionneubau müsse zum Chef-Thema werden und "mindestens gleichwertig neben einem Museumsneubau" stehen. Eine Beteiligung der Stadt an den Kosten sei deshalb diskussionswürdig. Denkverbote mit Verweis auf leere Kassen und Spielklassen dürfe es keine geben. Vereine, Stadt, Politik, Land und Investoren sollen an einen "runden Tisch".
Eine für diese Woche vergleichsweise gute Nachricht!
Wo ist Dirk aus der verbotenen Stadt??
Bitte melden!!!
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