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Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010]
[quote=RWE-Tom] Noch mal etwas zum Thema Dauerkarten-Preise. Wenn ich den Rahmenterminkalender auf der DFB-Homepage richtig interpretiere, geht die RL Nord mit 20 Vereinen in die neue Saison. Somit haben wir also 19 Heimspiele! In der vergangenen Saison habe ich für die Stehplatz-DK auf der Gegengeraden als vollzahlendes Nichtmitglied 125,- € für 17 Heimspiele bezahlt. Da sind 109,- € für 19 RL-Heimspiele doch durchaus fair, oder? Ich mache den erneuten Erwerb meiner Dauerkarte einzig und allein von den Anstoßzeiten in der neuen Saison abhängig. Weiß einer, ob es bei SA., 14 Uhr, bleiben wird? Zuletzt modifiziert von RWE-Tom am 27.05.2007 - 14:34:32 [/quote] Dritte Liga aber erstklassige Preise. Das paßt nicht! CottbusII, Erfurt und Co. sind mehr als zum gähnen. Deppendorf, Asital und die Osnasen rechtfertigen diesen Preis nicht. Und Emden sowieso nicht.;) Wenn denn der Aufruf von Otto Rehagel nichts bewirkt und Hempelmann sich dadurch tut wird es nicht nur im sportlichen Bereich eine Zitterpartie.
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Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010]
Keeper-Rolle besetzt: Masuch hat Vertrag bis 2008 [b][color=R]Doppelter Lorenz soll gelten[/color][/b] Essen (RS). Personelle Prognosen! Aus denen müssen ganz schnell Fakten geschaffen werden, wenn RWE nicht hinter der Musik herrennen will. Denis Epstein, der nach Köln (Vertrag bis 2008) zurückkehrt: „Alles Reden bringt doch nichts. Man ist in Duisburg nicht runter gegangen, sondern irgendwann vorher. Aber da fragt jetzt keiner mehr nach.“ Das Leihgeschäft Epstein war eher ein Schlag ins Wasser. „Es hat gut begonnen in Essen, ich habe mich auch wirklich wohl gefühlt“, wiegelt der 21-Jährige nicht ab, „später habe ich mich mit dem Coach auch nicht mehr so verstanden.“ Er war nicht alleine.Lorenz-Günther Köstner ist weg, natürlich muss Epstein auf Nachfrage sagen: „Ein Verbleib hätte nichts mit dem Trainerwechsel zu tun, ich würde mir eine solche Sache natürlich überlegen. Man kann über alles reden.“Barbaros Barut, ausgeliehen von Fürth, spricht anders über Köstner, er lief permanent auf. „Ich habe alles, was in meiner Macht steht, abgerufen. Ich habe kein Tralala gemacht. Natürlich muss mindestens Liga zwei mein Ziel sein, schließlich habe auch ich vor, irgendwann einmal oben zu spielen.“[b]Serkan Calik geht genau wie Kumpel Baris Özbek, der Stürmer meint: „Ich bin mit RWE jetzt zweimal innerhalb von drei Jahren abgestiegen.[/b] Das ist doch ganz bitter, wenn man sich vor allen diese Kulisse anschaut.“ Özbek mit sichtlich leerem Blick: „Mir tut das persönlich auch unheimlich weh, ich war vier Jahre beim Club. Es fällt mir schwer, alles zu begreifen, wir habe besprochen, wir wollten es schaffen.“ Profifußball, Özbek nickt ab: „Ja, ich werde den Club verlassen.“ Michael Lorenz war nach dem MSV-Match kaum ansprechbar, sein Bruder Stefan musste mit Weinkrämpfen ein Interview abbrechen - zwei Akteure, die man als prädestiniert für die Hafenstraße bezeichnen muss. „Ich hatte eine völlige Leere im Kopf“, schüttelt Michael mit dem Kopf, „das war und ist schwer in Worte zu fassen. Was macht schon diese eine Minute gegen Burghausen? Letztendlich kann man die ganze Saison jetzt aufrollen, alles muss analysiert werden.“ Irgendwo ist der Ex-Paderborner auch stocksauer: „Uns Spielern bringt das momentan gar nichts, wir hatten beim MSV noch die Möglichkeit, es zu schaffen. Mit einem Remis wären wir durch gewesen.“ Schon vorab lag ein RWE-Angebot vor, den auslaufenden Kontrakt um zwei Jahre zu verlängern. „Ich habe im Vorfeld alles abgeblockt. Wir konzentrierten uns völlig auf das Finale, wir wollten noch einmal alles abrufen.“ Alles belastend. „Meine Frau ist zuhause schon Sturm gelaufen, sie konnte noch weniger schlafen als ich. Ich brauchte die Fixierung.“ Schlecht stehen die Chancen nicht, den Mittelfeldakteur zu halten, der Bruder hat bekanntlich noch einen Kontrakt: „Wir sitzen zusammen, mit der Familie und dem Verein. Der Club muss jetzt etwas auf die Beine stellen, es wird intensiv sondiert. Ich habe mir erst seit Montag Gedanken über eine potenzielle Zukunft gemacht.“ Ein Keeperproblem hat RWE in Liga drei nicht! Daniel Masuch, bislang hinter Karim Zaza, dessen Vertrag nur für Liga zwei gilt, der für Klasse drei auch nicht zur Verfügung steht, die Nummer zwei, wurde vor seiner Verpflichtung als einer der besten Keeper der Regionalliga Nord ausgerufen. Damals beim Absteiger RW Oberhaussen. „Das hatten wir uns anders vorgestellt, alles ist zerplatzt, jetzt stehen wir da.“ Masuch zuckt mit den Schultern: „Der Vorstand weiß jetzt genau, wo es hin läuft. Es muss immer weiter gehen. Die Truppe muss vernünftig zusammengestellt werden.“ Was der gebürtige Duisburger einräumt: „Im Rückblick wird es einem bewusst, welche Gratwanderung es wirklich war, alleine schon dieses späte Gegentor im Spiel gegen Burghausen.“ Sein Fazit: „Das ist alles sehr, sehr bitter.“ Sein Vertrag gilt bei RWE auch für die dritte Liga. „Ich sehe auch keinen Grund, dass ich diese Vereinbarung irgendwie anzweifeln sollte.“ Übersetzt: Masuch stellt sich. „Ich gehe davon aus, wir haben auch für die kommende Spielzeit eine starke Truppe, genau wie vor zwei Jahren, so dass wir wieder angreifen.“og Besonderer Gruß an Turbo37 nach Augsburg Zuletzt modifiziert von RWE SG am 27.05.2007 - 10:00:26
Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010]
Als Ergänzung noch das Interview mit Heiko Bonan. Leider gibt es wohl nichts weiter an positiven Dingen zu berichten außer der renovierten Kabine und der erschreckenden Erkenntnis, OJ arbeitet wieder mindestens 48 Stunden am Tag ohne Pause, er erstellt wohl den Charaktertest für die neuen Spieler und arbeitet laut HB sehr akrbisch. Wenn er das immer machen würde wäre er eigentlich gegangen. Denn das hätte er bei akribischer Arbeitsweise bei sich selbst feststellen müssen: [b][color=R][size=L]Er hat versagt. Hemmungslos versagt.[/size][/color][/b] Sehr geschickt von Janßen, derzeit andere sprechen zu lassen. Er versteckt sich wohl, in der Hoffnung , die Wogen glätten sich erst einmal in den nächsten Tagen. Und will dann mit der ersten Verpflichtung glänzen. ( Quelle RS von heute ) [b]Zurück in renovierte Kabine und Frühstück bei Tina[/b] Bonan kommt mit „richtig Bock“! Füße geküsst werden aber nicht Essen (RS). Von Haldensleben nach Essen! In der Kreisstadt am Rande der Colbitz Letzlinger Heide wurde Heiko Bonan, neuer Coach von RW Essen, am 10. Februar 1966 geboren. In der Revier-Metropole tritt der zweifache DDR-Nationalspieler (13. Februar 1989 in Kairo gegen Ägypten / 12. September 1990 in Brüssel gegen die CSSR - 2:0, das offiziell letzte DDR-Länderspiel, zweifacher Torschütze war Matthias Sammer) ab dem 1. Juli seinen - wenn man so will - vierten Trainerjob an. Nachdem er in der Jugend bei Medizin Haldensleben das kicken lernte. Weitere Clubs waren der 1. FC Magdeburg, wo er die Kinder- und Jugendsportschule besuchte, als größtes Talent des Clubs in den achtziger Jahren galt. Der damalige Magdeburger Chef-Trainer Claus Creul machte den 18-jährigen Abiturienten zum Teil der Oberliga- Auswahl. 119 Oberligaeinsätze absolvierte der Mittelfeldakteur von 1984 bis 1989 (14 Tore). Bonan wechselte zum 1989 zum BFC Dynamo, verbuchte Europapokal-Erfahrung (Gegner: Reykjavik, AS Monaco). Seine Bundesliga-Clubs im „Westen“ waren der VfL Bochum und der Karlsruher SC (122 Spiele - 12 Tore), es gab die Zweitligastation FC Gütersloh (28 - 4), mit dem er vorab aus der Regionalliga West- Südwest aufstieg sowie die Regionalliga- Etappen LR Ahlen, SV Wilhelmshaven und RWE. Coach war er vorab beim FC Gütersloh (Frauen- Zweitligist - zusammen mit Dirk van der Ven), bei den Amateuren von RW Ahlen sowie zum Abschluss - seit dem 30. Oktober 2006 - als Chef der Regionalligaauswahl. Bonan ist gewappnet, hat genug Eindrücke gesammelt, so auch als diplomierter Sportlehrer (fünfjähriges Fernstudium an der Deutschen Hochschule für Körperkultur, Außenstelle Magdeburg). Es hat sich baulich in der Bruchbude Georg Melches-Stadion nichts verändert! Das stimmt nicht ganz, der Vorstand hat mir gesagt, die eigene Kabine wurde renoviert, das ist ja schon einmal ein riesiger Schritt. Allerdings war ich auch noch nicht drin, ich weiß es also nicht ganz genau. Aber wenn es noch so wie früher ist, dann riecht es noch ein bisschen nach mir. Das ist ein Vorteil, man denkt, man kommt nach Hause. Können wir davon ausgehen, Sie haben alle Arten von Urlaub schon abgesagt? Sie werden lachen, ich hatte gar keinen Urlaub geplant. Ich bin jetzt neu im Geschäft, man sollte flexibel sein. Es kommt noch eine Zeit, dann hat man auch die Chance, auszuspannen. Jetzt ist die Periode nicht. Es wird irgendwann die Möglichkeit geben, sich auch einmal Freiräume zu schaffen. Prognose: Kein freier Tag in nächsten knappen Jahr? Nein! Ich verspreche, den nehme ich mir. Sonst hat man in der Zeit, wenn man für RWE arbeitet, nicht genügend Nerven. Das bringt uns alle nicht weiter. Unter der Woche habe ich schon stundenlang mit zwei Mobiltelefonen gleichzeitig telefoniert. Aber ich bin auch nur ein Mensch, auch mein Akku muss aufgeladen werden. Das kriege ich gebacken. Bleiben Sie in Gütersloh wohnen oder gibt es eine Bleibe in Essen? Das ist eine entscheidende Frage, mir war tausendprozentig klar, dass auch der Club das fragt. Das war früher immer ein nettes Thema zwischen dem damaligen Coach Harry Pleß und mir. Als ich mit dem Club sprach... ...mit Professor Dr. Markus Buchberger, Vorstandsmitglied,... habe ich das sofort gesagt. Mir war klar, wenn es was wird, dann werde ich mir eine Wohnung nehmen. Ich habe das in Ahlen gemerkt, man muss vor Ort sein. Und Essen ist im Vergleich eine ganz andere Hausnummer. Eine Rückzugsmöglichkeit ist wichtig, um Kraft zu schöpfen, man macht die Tür zu und dann ist Ruhe. Ohne 90 Minuten vorab noch Auto zu fahren. Außerdem geht man der Familie dann nur auf die Nerven. Sie haben auf der Hafenstraße während Ihrer Zeit als Kicker immer gerne in einem Büdchen gefrühstückt, lebt diese Tradition wieder auf? Das war bei Tina, den Nachnamen weiß ich schon gar nicht mehr. Ich werde vorbei schauen, wenn sie noch da ist, denkt sie bestimmt, sie hat ein deja vue-Erlebnis. Naja, ich werde bestimmt nicht jeden Tag dort mit meinen Spielern frühstücken, wie es früher mit Holger Karp oder Andy Fischer war. Ich kenn die Hafenstraße und das ganze Umfeld. Es wird sich bestimmt ein nettes Stübchen finden, wo man am Morgen, bevor der Job los geht, noch einen Kaffee trinken kann. Dann läuft doch alles! Ich freue mich unheimlich auf die Aufgabe. Es wird bestimmt nicht einfach, aber ich habe richtig Bock darauf. Es ist alles, definitiv eine Chance, auch eine Mission. Ich will nicht auf Understatement machen. Sie müssen sich nicht verstecken! Man hat sich beim Club Gedanken gemacht, warum man mich holen wollte. Ich hoffe, ein Großteil hängt damit zusammen, dass man glaubt, ich bin ein guter Trainer. Ich komme jetzt aber nicht als kleiner Junge zur Hafenstraße und schaue einmal, was man sich so mit mir vorstellt. Ich habe meine klaren Vorstellungen und meine Philosophie, was ich von meinen Spielern möchte, wie ich mir eine Zusammenarbeit zum Beispiel mit Olaf Janßen vorstelle. Das gilt auch für Vorstand und Fans. Ich komme nicht als Bittsteller, der sich ein ganzes Jahr bedankt und überall Füße küsst. Mit Janßen waren Sie in einem Lehrgang zum Fußball-Lehrer. Genau! Seit dem kennen wir uns, Sven Demandt war ja auch da... ...Essens U19-Trainer... mit Markus John, seinem Co, habe ich zusammen beim Regionalligisten Wilhelmshaven gespielt. Und dort auch im gleichen Hotel gewohnt. Das stimmt auch! Einige Personalien sind neu an der Hafenstraße, aber ich habe auch schon mit einigen Kontakt, dir mich per SMS beglückwünschten. Einer schrieb, willkommen zuhause, die Autobahn zwei hätte mich wieder. Schön, ich bin nicht der einzige, der sich auf eine Zusammenarbeit freut. Stichwort Co-Trainer, in Ahlen ist es Christian Wück, wird er es auch in Essen? Ich möchte Christian definitiv gerne haben, aus einer gewissen Konstellation heraus. Wir werden extrem viel Arbeit haben, das fängt jetzt mit der Kaderzusammenstellung an. Wir müssen uns alle aneinander gewöhnen. Am Anfang werden es 22 Akteure sein, ein Kader, aber noch kein Team. Wenn Christian kommt, brauche ich mir über Philosophie keine Gedanken zu machen, das ist klar. Dazu kommen Abläufe, die abgestimmt sind, es sind keine Erklärungen notwendig. Ich weiß, er kann im Training selbständig arbeiten. Das ist auch ein Zeitgewinn. Der Club befürwortet das, allerdings ist auch irgendwas geplant. Sie stellen zum ersten Mal selbstständig eine komplett Truppe zusammen, korrekt? Ich habe in Ahlen sowohl den Oberligakader als auch den Regionalligakader vor die Nase gesetzt bekommen. Diesmal beeinfluss ich extrem mit, alles in Abstimmung mit Olaf Janßen. Wir haben uns lange darüber unterhalten, wir haben sehr identische Vorstellungen, wie Fußball auszusehen hat, wie die Typen sein sollen. Darüber mache ich mir gar keine großartigen Gedanken. Unser Ziel ist es, im Team Erfolg zu haben, also muss man auch im Team Entscheidungen treffen. Am 30. Juni ist die Jahreshauptversammlung, es könnte sein, dass Sie um eine Ansprache nicht drumherum kommen. Haben Sie sich schon vorbereitet? Nein, habe ich nicht, aber wenn ich eines gelernt habe, dann ist es quatschen, das konnte ich immer schon. Haben Sie jetzt nicht permanent die Spielerberater am Ohr? Bevor in Ahlen Stefan Grädler als Sportlicher Leiter dazu kam, war das ja schon extrem so. Man telefoniert täglich fünf Stunden. Ich weiß, das Olaf in Essen unglaublich akribisch arbeitet, das wusste ich vorher, jetzt hat sich das wieder bestätigt, er nimmt mir extrem viel Arbeit ab. Unsere Telefongespräche über Akteure sind immer prägnant und kurz. Aber trotzdem klebt mir mein Handy wohl am Ohr. Alles andere als den Aufstieg kann man in Essen nicht verkaufen, oder? Was die Essener Fans als allererstes erwarten, ist, dass unten auf dem Platz eine Mannschaft steht, die ganze Arbeit abliefert. Das muss unser erster Anspruch sein. Mit Beginn der Spielzeit muss eine Einheit mit der Kulisse da sein. Das ist ja das schöne am Publikum in Essen, die Anhänger sind fair. Sie kennen die Atmosphäre genau! Man kann ein Match verlieren, so lang man alles gegeben hat. Dafür gibt es ein sehr gutes Gespür. Wenn man einen Kader neu zusammenstellt, muss man sagen: Passt auf, wir wissen noch nicht genau, wie gut wir sind, alles wird sich herausstellen. Es muss eines klar sein: Wir werden alles für die rot-weissen Farben tun. Das ist der erste Schritt, der zweite Schritt ist dann, erfolgreich zu agieren, der dritte wäre, auch tollen, schönen Fußball zeigen zu können. Mit dem Lohn des direkten Wiederaufstiegs! Der vierte ist dann der Erfolg, den sich alle wünschen. Wie unterscheidet sich der Trainer Bonan vom ehemaligen Spieler Bonan? Der Akteur hatte überhaupt keine Vorstellungen, von dem, was auf ihn zukommt. Ich habe in den letzten zwei Jahren extrem viel dazu gelernt. Ich musste absolut umdenken. Komplett? Naja, so ein bisschen Kleinkind habe ich mir bewahrt. Wenn ich beim Programm mitmache, dann bin ich immer noch der bekloppte Kicker, der sich unheimlich aufregt, wenn er ein Trainingsspiel verliert. Sie liebten immer die fünf gegen zwei Zockerei, oder? Ich freue mir immer noch ein Loch in die Hose, wenn ich einen Beinschuss setzen kann. Dieses gewisse Etwas habe ich mir noch gesichert. Was ist noch wichtig für Sie? Ich hatte nie Probleme damit, Fehler zuzugeben, das werde ich auch nie haben. Ein Freund sagte mir: Wer viel arbeitet, macht auch Fehler, wer keine Fehler macht, der arbeitet nicht. Ich mache mir in dieser Hinsicht überhaupt keine Sorgen. Interview: Oliver Gerulat Zuletzt modifiziert von RWE SG am 27.05.2007 - 09:42:31
Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010]
Aus der RS von heute mit einem OG in Bestform, jetzt wieder als Weichspüler. :S:S:S Nur Wiederaufstieg akzeptabel / Hempelmann-Interview Über Eruptionen nicht sprechen „Stachel sitzt bei mir sehr tief“ Essen (RS). Kompletthinterfragung! Die erfolgt bei Rot-Weiss Essen seit dem letzten Sonntag, ungefähr um 15.48 Uhr, als das Team komplett auf den Rasen sank, einige in Tränen aufgelöst. Das Unternehmen RWE scheiterte zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren in der zweiten Liga, die Verantwortung liegt natürlich nicht nur auf der sportlichen Ebene, sondern nachfolgend auch auf der Chefetage, die jetzt Flagge zeigen muss. Man kann zu Rolf Hempelmann ein gespaltenes Verhältnis aufbauen, es gibt Betrachter, die kreiden ihm an, von Berlin aus als Präsident das Hoheitsgebiet Hafenstraße zu regieren, somit Einflussmöglichkeiten zu verlieren. In Krisensituationen, eine solche ist jetzt wieder gegeben, bezieht der Mann Stellung. Er spielt zwei Rollen, die des Club-"Windrades" und die des Politikers. Beide nutzen Synergieeffekte, die manchmal auch zum Bumerang werden können, auf den Imagetransfer vom Club-Funktionär, der mit seinem Verein scheitert, kann der am 1. Juni 59-Jährchen jung werdende geborene Hertener ziemlich gut verzichten. Rolf Hempelmann, eine erneute bittere Erfahrung, der Zug sollte in die andere Richtung gehen. Wie so oft in dieser Saison haben wir wichtige Zähler in letzter Minute verschenkt... ...wie gegen Burghausen... Das ist ein Grundeindruck, der sich durch die gesamte Saison zieht. Aber es gibt sicher noch ein paar andere Erklärungen. In der Tat! Maßgebend waren wahrscheinlich die Monate Oktober und November, da haben wir zu viele Punkte liegen gelassen. Wir haben den Klassenerhalt in der Hinrunde, in der wir nur 13 Zähler geholt haben, verpasst. Warum? Entscheidend waren die Sturmprobleme und vor allem, dass die Leistungsträger aus dem Vorjahr und auch Hoffnungsträger Paulo Sergio... ...man fragt sich, warum RWE in Portugal scoutet, nicht jedoch vor der Haustür... ...die Erwartungen nicht erfüllt haben. Aber trotz einer Aufholjagd hat es am Ende leider nicht ganz gereicht. Durch die Verpflichtung von Heiko Bonan als neuen Trainer wurden Eruptionen vermieden, Leute ruhig gestellt, oder? Selbst wenn es Eruptionen wären, dürfte man es gar nicht sagen, dann kann man ja überhaupt nicht vernünftig planen. Was muss passieren? Das erste, was wichtig ist, dass alle Akteure, vor allen Dingen die, die den Verein zu führen haben, diese Situation annehmen. Das fällt schwer, wenn man der Meinung ist, dass man in die zweite Liga gehört. Diese Meinung nach dem Abstieg aufrecht zu erhalten, dürfte auch schwer fallen. Wir sind jetzt in der Regionalliga und müssen versuchen, die nächste Saison so vorzubereiten, dass wir eine echte Aufstiegschance haben. Alles andere ist nicht zu verkaufen... Das ist auch die Erwartung in dieser Stadt, wenn schon dritte Klasse, dann aber oben mitspielen. Sie persönlich müssen doch kaputt gehen, oder? Dieser Stachel sitzt bei mir sehr, sehr tief. Es ist ja schon so, das hat auch jeder erkennen können, das sowohl vor der Spielzeit 2004/2005 als auch jetzt vor dieser Runde, die Voraussetzungen ganz gut waren. Auf jeden Fall die wirtschaftliche Basis. Dafür fühle ich mich natürlich im besonderen Maße zuständig. Guter Start, dann nippelte die Truppe ab! Wir hatten viel Kontinuität in der Mannschaft, wir hatten sieben Neuzugänge, die in der Defensive eigentlich auch überzeugten. Vorne hat es sicherlich etwas gehapert. Wir kamen gut in die Spielzeit rein, haben spielerisch gelegentlich durchaus überzeugt, hatten dann die Einbrüche im Oktober und November, die uns letztendlich in den Abstiegsstrudel gerissen haben. Das ist nicht leicht zu verarbeiten, wenn man meint, gute Vorarbeit geleistet zu haben. Von Kontinuität in der Trainerfrage kann man nicht reden, von ruhigem Arbeiten erst recht nicht. Aber auch da musste man durch. Wir sind gemeinsam abgestiegen, jeder einzelne von uns muss sich in seinem Bereich fragen, was falsch gelaufen ist, was man besser machen kann in Zukunft. Das müssen wir tun, haben das teilweise auch schon vor dem letzten Match gegen den MSV getan.Wir sind zur Selbstkritik auch fähig. Vor dem 30. Juni, der Jahreshauptversammlung, sollte mächtig „Futter“ klar sein, das Umfeld rumort. Öffentlich werden wir das aber nicht austragen, sondern versuchen, das intern zu klären, um wieder Kraft für die nächste Saison zu tanken. Wir haben natürlich jetzt eine Vielzahl personeller Fragen zu lösen, haben am vergangenen Montag früh in den Gremien zusammen gesessen, das ist aber immer so nach dem finalen Spieltag einer Saison. Dort haben wir Beschlüsse gefasst ... ... Coach Lorenz-Günther Köstner wurde gegangen, Bonan als Nachfolger verpflichtet ... ... die notwendig sind in den personellen Leitungsfunktionen. Wir haben auch eine Sichtung für die erste Mannschaft durchgeführt. Wir haben bislang zweigleisig geplant. Wenn man Akteure anspricht, ist es ganz klar, dass die erst einmal abwarten, in welcher Klasse aufgelaufen wird. Wir kommen da relativ spät. So seltsam es klingt, Eintracht Braunschweig weiß seit Monaten, dass der Club in der Regionalliga antritt. Dort hat man einen planerischen Vorsprung von mehreren Monaten. Das sind alles Dinge, die wir sehr, sehr professionell abarbeiten müssen, um nicht zurück zu fallen. Das ist von anderer Seite .... ... Klartext: Ex-Trainer Köstner! ... einmal kritisch angemerkt worden, wir hatten selbstverständlich auch für die Regionalliga Planungen. Es wäre völlig unverantwortlich gewesen, angesichts des Tabellenplatzes im Winter und angesichts der Anforderungen eines Lizenzierungsverfahrens nur auf die zweite Liga zu setzen. Leider hat uns die Entwicklung auch noch Recht gegeben, es war notwendig, auch die Konzepte sportlich als auch wirtschaftlich für die Regionalliga parallel laufen zu lassen. Ich denke, dass es möglich ist, einigermaßen zügig auch personelle Entscheidungen zu treffen. Aber es wird nicht heißen, dass in ein oder zwei Wochen schon ein kompletter Kader parat steht. Sie wählen sehr deutliche Worte beim Thema Stadion! Das Motto beim Stadionbau muss sein: Egal, jetzt greifen wir an, jetzt machen wir es erst recht und zeigen den vielen Menschen, die an diesem Club hängen, dass wir es ernst meinen, dass wir RWE in einer schwierigen Phase unterstützen wollen. Für das, was wir vor einem Jahr auch schafften, den direkten Wiederaufstieg. Harte Arbeit, nach dem zweimal innerhalb von drei Jahren ein Millionenprojekt vor die Wand gefahren wurde. Das wieder hinzukriegen, ist überhaupt keine Selbstverständlichkeit. Ein Signal, wir bauen dieses Stadion, wäre ein Aspekt, der uns unheimlichen Rückenwind geben würde.Interview: Oliver Gerulat Nr. 21-2007 Rot-Weiss Essen 21 Auch beim RWE-Präsidenten Rolf Hempelmann sitzt der Abstiegs-Stachel tief (Foto: firo). Trotz gültiger Verträge legt RWE den Routiniers Stijn Haeldermans und Alexander Löbe bei einem Wechsel keine Steine in den Weg. Baris Özbek steht kurz vor der Unterschrift bei Galatasary Istanbul. Zuletzt modifiziert von RWE SG am 27.05.2007 - 09:37:50
Der Glückwunschthread
Unser Ex-User?? und Fan des Fußballvereines aus der Essener Nachbarstadt hat heute Geburtstag. Ich gratuliere hiermit [b][color=B]Peleus Sohn[/color][/b] zu seinem Geburtstag und wünsche ihm alles Gute, vor allen Dingen natürlich Gesundheit. Abschließend sage ich nur: Schade.:S
Usertreffen Findet am 6.Juni Um 19 Uhr Statt
Patrick wird auch mit zum UT kommen. Forhes Pfingstfest aus dem Bergischen.
Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010]
[quote=RWE-Nate] Morgen Grunsch, wenn man bestimmte Dinge anspricht, muß dass nicht immer mit dem Neidfaktor in Verbindung gebracht werden. Wenn Sozi z.B. hier etwas bestimmtes kritisiert, so heisst das im Umkehrschluss nicht unbedingt, dass er es dem BVB nicht gönnt. Vielleicht hat Sozi einfach nur einige wirtschaftliche Zusammenhänge nicht verstanden.?
Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010]
Die Politik bewegt sich. Hempelmanns Genossen werden aktiv: (Quelle NRZ von morgen ) [b][color=R]SPD[/color] für neues Stadion[/b] FUSSBALL. Bau müsse Chefthema werden. Fraktionschef Paß fordert einen "runden Tisch". Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt hat sich gestern für den Neubau des Fußballstadions an der Hafenstraße ausgesprochen. "So schnell wie möglich" müssten jetzt "realistische Pläne" her, forderte Fraktions-Chef Reinhard Paß. Der Stadionneubau müsse zum Chef-Thema werden und "mindestens gleichwertig neben einem Museumsneubau" stehen. Eine Beteiligung der Stadt an den Kosten sei deshalb diskussionswürdig. Denkverbote mit Verweis auf leere Kassen und Spielklassen dürfe es keine geben. Vereine, Stadt, Politik, Land und Investoren sollen an einen "runden Tisch". Eine für diese Woche vergleichsweise gute Nachricht! Wo ist Dirk aus der verbotenen Stadt?? Bitte melden!!!

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