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Ich glaube, ich spreche für viele hier, wenn ich sage, daß ich am Tag des endgültigen Abrisses des GMS bitterlich weinen werde.
Jeder, der unser Stadion kennt weiß, daß es weit mehr als eine Sportstätte ist.
Trotzdem finde ich einen Erhalt nicht vernünftig.
Ich hätte mich gefreut, wenn man sich vor 20 Jahren entscheiden hätte, das GMS zeitgemäß zu erneuern, und wenn man es nicht so hätte verkommen lassen. Heute ist aus einem geschichtsträchtigen Stadion eine verrottete Ruine geworden, die nur unter größten Sicherheitsbedenken betretbar ist.
Warum also erhalten ?
@ Fußnballnurmi hat den ästhetischen Aspekt angesprochen. Wie sieht es aus, wenn man "unser" GMS nur noch aus einem Loch herausragend sehen kann ?
Der finanzielle Aspekt ist hinreichend beschrieben. Es ist auch egal ob die Sanierung 5 oder 10 Millionen Euros kosten würde, und der jährliche Unterhalt 500.000 oder 800.000. In jedem Fall ist es zu teuer.
Wie soll das Ding in Zukunft genutzt werden? Als Museum ? Ich glaube nicht, daß das angenommen wird. Als Konzertbühne? Dann steht es in Konkurrenz zum neuen Stadion, denn das soll doch auch mit Musikveranstaltungen Kohle einspielen.
Für den Neubau gab es in der Essener Bevölkerung eine breite Front von Gegnern. Das werden nicht weniger, wenn man das alte Stadion auch noch stehen ließe. Man könnte uns Maßlosigkeit vorwerfen.
Ich verstehe, daß ein geschichtlich interessierter Mensch wie @ Kropotkin auch noch andere Aspekte für einen Erhalt sieht. Aber es ist ganz einfach zu spät. 20 Jahre Versäumnisse kann man nicht aufholen, wenn der Bau des Neuem schon begonnen hat.
Vor etwas mehr als einem Jahr hat @ Kropotkin die fantastische Aktion 10.000 plus X ins Leben gerufen. Das war eine tolle Sache. Sie hatte den Neubau eines Stadions zum Ziel und die Umsetzung gültiger Beschlüsse der Stadt Essen.
Es ging damals nicht um den Erhalt von etwas, was meiner Meinung nach nicht zu erhalten ist.
Es ging um Neubau Neubau Neubau.
Dafür wurden Unterschriften gesammelt, und viele Essener Fans haben sich vorbildlich engagiert um eine neue Heimat zu bekommen. Es hat damals keine Stimmen gegeben, daß wir die Haupt erhalten wollen.
Jetzt nun plötzlich, nach jahrelangem Kampf, nach erfolgtem Baubeginn, soll alles ganz anders sein. Das geht nicht.
Wir sollten unsere Energien dahingehend kanalisieren, daß das neue Stadion eine vernünftige Kneipe bekommt, und das AWO Fanprojekt weiterhin ein Dach über dem Kopf hat. Dafür lohnt es sich zu kämpfen, und ein Erfolgserlebnis ist realistischer.
Ich freue mich aufs neue GMS. Egal wie es heißen wird.
Und wenn ich über den Parkplatz zu meinem Platz oder zur Bierbude schlendere, werde ich nicht mehr an 25 Jahre Mißwirtschaft, Planlosigkeit, Finanzabenteuer, Insolvenz, verantwortungsloser Umgang mit Geld und Personal, Fanverarschung und Grabenkrieger erinnert.
Es lebe das neue GSM.
Zuletzt modifiziert von Traumzauberer am 11.11.2011 - 18:58:10
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[quote=hansi1]
wenn die stadt geld in die sportliche entwicklung stecken sollte,dann gibs noch etliche andere vereine die unterstuetzung fuer ihre sportanlagen brauchen.
wir brauchen im Verein und Stadt keine Visionaere sondern leute die mit beiden beinen auf den boden der tatsache stehn und wissen wie sie geld sinnvoll investieren.
im uebrigen gibs nen unterschied zwischen visionaer und traeumer.
[/quote]
Nichts gegen Träumer, ja !!!:D:D:D
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