RS-Kommentar: Armselige Teambildung wird von der Führungsetage gutgeheißen
Das Schweigen der „Profis“ oder die schwarz-gelben Peinlichkeiten
Peinlich, mehr als peinlich präsentierten sich die Borussen in vier von inzwischen neun Saisonspielen. So sehen es nicht nur die Journalisten, sondern auch die BVB-Verantwortlichen, die verbal entsprechend hart mit ihren Angestellten ins Gericht gingen. In der neuesten Ausgabe der Vereinszeitschrift „Borussia aktuell“ attackiert Dr. Reinhard Rauball die Profis knallhart, insbesondere deren derbe Pleite in Karlsruhe: „Die Vorführung durch den engagierten Aufsteiger aus Baden war im höchsten Maße peinlich und hat dem guten Namen von Borussia Dortmund schweren Schaden zugefügt.“ Damit schließt sich der Präsident den Ausführungen von Sport-Direktor Michael Zorc an, der im Anschluss an das Debakel gegen Hamburg von „Weicheierfußball“ sprach, und auch der von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der sich für die HSV-Vorstellung „bei allen Zuschauern entschuldigte“.