Piotr Przybecki wechselt zum Bundesliga-Aufsteiger TSV Hannover-Burgdorf. Der ehemalige polnische Nationalspieler unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag.
Was für ein Wochenende! Los ging's mit Klinsmanns Waschweiber-Alarm bei Günni auf dem Stern.tv-Sessel. Dann wurde Hotte Köhler mal wieder Bundespräsident.
TUSEM Essen ist bekanntlich der Underdog der Liga und nicht nur aus finanziellen Gründen dem Abstieg geweiht. Auch spielerisch läuft es einfach nicht rund.
Bei den Planungen für die kommende Saison hat der TUSEM die Baustelle Torwartposition geschlossen. Neben Torhüter Jan Kulhanek, der im Winter aus Hamm gekommen war und nun seinen Vertrag verlängerte, kommt Stefan Nippes vom Leichlinger TV neu an Bord.
TUSEM Essen zeigt sich mächtig aktiv - zumindest, was die rein sportliche Perspektive betrifft. Nach dem die Verpflichtung von Philipp Pöter von der HSG Düsseldorf bereits am Dienstag über die Bühne ging, gaben sich die Verantwortlichen nun die Hand mit Sven Paus, der sich von der TSG Münster in Richtung Revier verändert und Teil des Kaders für die kommende Spielzeit in der 2. Liga sein wird.
Trotz der happigen 19:39-Niederlage gegen den HSV Hamburg lässt sich Essens Sportlicher Leiter Stephan Krebietke nicht entmutigen: „Das ist die Realität. Wir müssen uns zur Zeit noch finden, schließlich trainiert der Großteil der Mannschaft erst seit kurzem zusammen.
Dass ihn seine zupackende Art einmal in höhere Ligen führen würde, war Dan McMillan schon länger klar. Nur dass es ausgerechnet im Handball sein würde, konnte sich der 26-Jährige vor kurzem kaum vorstellen.
Das Personalkarussell beim TUSEM nimmt weiter Fahrt auf, während die Gesamtforderungen der Gläubiger von Insolvenzverwalter Jens Schmittmann auf 2,15 Millionen Euro taxiert werden.
Mit dem 26:29 (14:15) gegen den SC Magdeburg hat sich der TUSEM durchaus achtbar aus der letzten Affäre des Jahres gezogen. Vermutlich so achtbar, wie es lange nicht mehr der Fall sein wird. Denn es ist sicher, dass die aktuelle Rumpftruppe nach der einmonatigen WM-Pause weiter geschwächt sein wird.
Die erste bittere Pleite war in Mannheim fällig. Bei den Rhein-Neckar Löwen setzte es eine derbe 24:41 (15:20)-Klatsche für den TUSEM, der in der Schlussphase überrollt wurde. "Wir haben nur mit sieben, acht Feldspielern agiert. Da haben uns die Möglichkeiten gefehlt", betonte Jörg Lützelberger, einer der wenigen verbliebenen Leistungsträger.