Die Gruppenkonstellation der Zwischenrunde lässt darauf hoffen, dass sich für die Endrunde in der Westfalenhalle wirklich nur die stärksten Teams qualifizieren.
Die ganz großen Überraschungen blieben am ersten Spieltag der Vorrunde der 28. Auflage der Dortmunder Hallenstadtmeisterschaft aus. Und doch war's aufregend.
Sich im Derby seinem Schicksal zu ergeben, scheint an diesem Wochenende gefragt zu sein. Da wollte auch der bis dato starke Aufsteiger aus Marl-Hüls mitmachen.
Im Prinzip war das, was im letzten Spiel passiert ist, typisch für Marten. Bis zur 84. Minute lagen die Arminen mit 3:1 bei Schwarz-Weiß Eppendorf in Führung.
Ein Unentschieden ist weder Fisch noch Fleisch. Für die einen (FC 96 Recklinghausen) eine riesige Sensation, ist es für andere (VfL Schwerte) zu wenig.
SW Eppendorf ist Drittletzter und braucht gegen Marten dringend einen Sieg. "Es wird nicht mehr gequasselt, jetzt sind Taten nötig", weiß Dieter Kaltenbach.
Wie kann ein Team nach gut 20 Minuten schon aussichtslos zurückliegen? Schwer zu sagen, aber ein 48-stündiger Partymarathon wäre vielleicht eine Erklärung.
Null Punkte und 0:21 Tore - das ist die Bilanz der letzten vier Wochen des FC 96 Recklinghausen. Der Westfalenliga-Absteiger arbeitet am ungewollten Durchmarsch.
Die Viertelfinalspiele des Dortmunder Kreispokals geizten nicht mit Toren. Vor allem in Mengende ging es hoch her, die Zuschauer bekamen elf Treffer geboten.
Mengede ist in Frühform. Die Dortmunder untermauerten die gehegten Ambitionen eindrucksvoll. Auch sonst war in den westfälischen Landesligen einiges los.