Im Oberligaklassiker zwischen der Spvgg. Erkenschwick und dem SC Westfalia Herne konnten die Gäste durch einen Treffer in der Nachspielzeit als Sieger vom Platz gehen.
Die Spvgg. Erkenschwick gegen Westfalia Herne - das ist das wohl traditionsreichste Duell in der Oberliga Westfalen und noch dazu ein echtes Ruhrpott-Derby.
„Ich bin echt total schockiert. Ich fühle mich wie im falschen Film“, rang Trifon Gioudas nach Worten. Der Hammer Keeper hatte gut gehalten und vier Gegentore kassiert.
Nach dem verrückten 4:2-Erfolg bei der Hammer SpVg sprach RevierSport mit Erkenschwicks Spielmacher Sebastian Westerhoff über das Spiel und die kommenden Ziele.
Am Ende fielen sich die Erkenschwicker überglücklich in die Arme, denn lange hatte wirklich nichts auf den 4:2 (0:1)-Sieg der Spvgg. bei der Hammer SpVg. hingedeutet.
Bevor die Erkenschwicker Mannschaft bei ihren Heimspielen ins Stimbergstadion einzieht, ertönt aus der Anlage der Klassiker „Gute Freunde kann niemand trennen“.
Die Spvgg. Erkenschwick besiegte am Sonntagnachmittag den wacker kämpfenden Aufsteiger aus Zweckel im Vest-Derby letztlich etwas zu hoch mit 3:0 (1:0).
Auch unter dem neuen Trainer Christian Schreier bleibt der TuS Heven punkt- und sieglos am Tabellenende. Gegen Erkenschwick setzte es eine 0:1-Heimniederlage.
Am Wochenende geht der Blick nach Ostwestfalen. Am 7. Spieltag steigt in Bielefeld das Derby gegen Gütersloh, das ohnehin schon einen großen Reiz bieten.
Erkenschwick, Erndtebrück und Hamm - sie alle rangieren in der Tabelle der Oberliga Westfalen aktuell hinter dem SC Roland, der im Vorjahr Elfter wurde.
Das Oberliga-Topspiel zwischen dem SV Rödinghausen und der Spvgg. Erkenschwick hielt, was es versprach – und hatte am Ende auch ein leistungsgerechtes Ergebnis.