In Recklinghausen wird gejubelt. Denn der FC 96 ist endlich dort angekommen, wo er hin wollte: In der Westfalenliga 2. Manager Thorsten Hohoff ist begeistert: "Darum haben wir seit drei Wochen gekämpft." Und durch den Ahlener Rückzug der Reserve aus der NRW-Liga ist dieser Traum nun Wirklichkeit geworden.
Nun ist es amtlich: Anton Stark ist zum Chef des Notvorstands der Spielvereinigung Erkenschwick gewählt worden. Das angestrebte Insolvenzverfahren, welches dem Club eine Zukunft zu ermöglichen soll, hat Insolvenzverwalter Ulrich Zerrath (Recklinghausen) in Angriff genommen und bereits am Freitag ein Gutachten an das Insolvenzgericht abgegeben.
Die Vertreter der Bezirksliga-Staffeln 12 und 13 in Westfalen treffen sich in den Vereinsheimen der jeweiligen Meister zu den Staffeltagen. Die genauen Termine wurden jetzt angesetzt:
Die erste Entscheidung, dass sich Ulrich Zerrath vom Bochumer Insolvenzgericht dem Fall Erkenschwick zugeteilt wurde, sorgt am "Stimberg" für pure Erleichterung. Ehrenpräsident Anton Stark ist mehr als glücklich, in der schwersten Stunde des Clubs einen "echten Experten" zu haben.
Die erste Entscheidung ist bei der Spielvereinigung Erkenschwick gefallen. Denn als Insolvenzverwalter steht ab sofort Ulrich Zerrath vom Bochumer Insolvenzgericht den "Stimbergern" zur Seite. Der Recklinghäuser gilt in dieser Richtung als Experte und will dem Club so gut er kann "helfen", die Unterlagen für das Prüfungsverfahren zusammenzustellen.
Es ist endlich vollbracht. Achim Trautmann ist von seinem Amt als erster Vorsitzender der Spielvereinigung Erkenschwick zurückgetreten. Monatelang sah sich der Funktionär, der den finanziellen K.o. mit zu verantworten hat, heftigsten Anfeindungen ausgesetzt, klebte aber dennoch an seinem Stuhl.
Paukenschlag vor der Mitgliederversammlung am Freitag: Nach RS-Informationen soll Boss Achim Trautmann mit sofortiger Wirkung zurückgetreten sein. Sein Erbe soll Anton Stark übernehmen.
Erkenschwick hat den nächsten Tiefpunkt erreicht. Denn die Konten der Spielereinigung wurde gepfändet. Die AOK soll sich bedient haben. "Stimmt", bestätigt Marko Neisen, Mitglied der Rettungstäter. "Unser Marketingkonto ist zwar noch nicht gesperrt, aber da ist eh nicht viel drauf. Doch die Jugend steht derzeit blank da."
Die Spielvereinigung Erkenschwick hat den 20-Jährigen Torwart Timo Vössing von der SG Wattenscheid verpflichtet. Nach zuletzt schweren finanziellen Problemen will man jetzt die Personalplanung für die kommende Saison vorantreiben.
Seit Jahren ist es geplant, nun ist es endlich amtlich. Der FC Schalke 04 gastiert in Erkenschwick. Fred Rutten wird am 8. Juli um 18.30 Uhr seine königsblaue Premiere feiern.
Am 13. Juni wird sich nun wohl endgültig die Zukunft der Spielvereinigung Erkenschwick entscheiden. Denn für diesen Termin hat der Beirat des Clubs nun die außerordentliche Mitgliederversammlung anberaumt.
Das Benefizspiel gegen das Filmteam „Das Wunder von Bern“ war für Erkenschwick gleich eine doppelte Pleite. Sportlich ging die Partie mit 3:7 in die Hose. Und auch finanziell half das Highlight
nicht wirklich weiter.