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Wenn das nicht klappen sollte: Wäre es eine Option, ähnlich wie etwa Moritz Leitner, der zum VfB Stuttgart verliehen wurde, einen Schritt zurück zu einem kleineren Verein zu machen, um sich persönlich weiterzuentwickeln?
Überhaupt nicht. Ich habe ja erst letztes Jahr einen langfristigen Vertrag (bis 2018, Anm. d. Red.) unterschrieben. Das zeigt mir ja, dass der Verein mit mir plant. Ich bin auch erst 22, habe also noch Zeit, mich zu entwickeln. Ich hoffe natürlich, dass ich den Sprung so bald wie möglich schaffe. Aber über andere Klubs mache ich mir überhaupt keine Gedanken.
Immerhin drei Jahre sind Sie ja schon in Dortmund. Sie sind mit 18 Jahren als gebürtiger Heidelberger aus Hoffenheim nach Dortmund gewechselt. Wie groß war der Kulturschock?
Am Anfang war es brutal. Ich musste ja auch erstmals in eine eigene Wohnung mit eigenem Haushalt. Die Schule kam auch noch hinzu. Ich war erstmals von Zuhause weg, musste neue Freunde finden - wobei das im ersten Jahr durch die Schule relativ einfach war. Es lief eigentlich alles ganz glatt - nur mit der Sprache am Anfang hat es ein bisschen gehapert. Aber mittlerweile verstehen mich fast alle hier. (lacht)
Und Sie können jetzt wiederum Matthias Ginter die Eingewöhnung erleichtern.
Genau. (lacht) Wir haben schon am Esstisch gerade wieder Ärger bekommen. Erik Durm ist ja jetzt auch wieder da. Wir sprechen ja eigentlich nur Dialekt und bekommen dann immer eins drüber von den anderen Jungs.
Ist denn Dortmund inzwischen Heimat geworden?
Ja. Es ist jetzt auch schon mein viertes Jahr. Ich bin kaum noch zuhause, ich bin ja eigentlich nur noch in Dortmund und komme auch immer wieder gerne zurück. Ich war jetzt auch froh, dass es wieder losgegangen ist und ich wieder nach Dortmund kommen konnte.
Was machen Sie in Dortmund, wenn Sie nicht auf dem Fußballplatz stehen?
Ich gehe gerne gut essen, weil ich mich alleine oft nicht zum Kochen aufraffen kann. Und ich unternehme viel mit den Freunden, die ich in Dortmund gefunden habe, weil die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Das ist im Moment eigentlich auch alles - außer Ausruhen in der Vorbereitung.
So wahnsinnig viel Zeit bleibt ja als Fußballer auch gar nicht mehr.
Gerade in der Vorbereitung ist man viel unterwegs, das stimmt. Und wir haben dann in der Saison etliche englische Wochen. Aber für Freunde bleibt trotzdem genug Zeit.




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