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Kolumne: Zappenduster – der etwas andere TV-Rückblick
Bayrische Rotations-Komik

An diesem Wochenende gab es aus der Ferne überraschendes aus dem Süden Deutschland zu beobachten. Der Reihe nach: So langsam dürfte auch dem Ulmer Wurstfabrikanten klar sein, dass er auf seine alten Tage mit der Verpflichtung des "Gute-Laune-Onkels" ins Klo gegriffen hat. Der Beach Boy aus dem Sommermärchen ist eben nicht alltagstauglich.

Als letzte Hoffnung für den Rotations-Komiker bleibt der kleine Franzose. Die anderen stehlen sich aus der Verantwortung. Unterdessen sitzt der Ottmar am Bodensee und bekommt neue Falten. Diesmal vom Grinsen. Prinz Poldi rotiert auf der Bank und hat unter dem Trikot ein T-Shirt von den Toten Hosen an. Schöne Vorstellung!

Erstaunliches geschah auch bei der Landtagswahl. Die Alleinherrschaft ist gebrochen. Die alte Strauß-Weisheit "wir brauchen keine Opposition, wir haben Demokratie!", zählt nicht mehr. Aber dass nur zehn Prozent der Urnengänger freie Wähler sind, ist schon merkwürdig. Wenn ich jetzt die Glotze anmache und es läuft Volksmusik, denke ich sofort: "Warum müssen Bayern ihre Stimme nicht für immer und ewig abgeben?!"

Noch mal zappen. Und hier das Wahlergebnis aus Österreich. Duster, duster.

Dirigierte die Festspiele im Signal Iduna-Park: Schiedsrichter Lutz Wagner. Foto: firo

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