| Rund um die Hafenstraße [Archiv Juni 2010 - Juli 2016] |
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Der nächste der hier provoziert, beleidigt oder sonst gegen die Netiquette verstösst, macht Zwangspause. So langsam habe ich hier den Kaffee auf.
RWEFAN
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Der einzige, der gestern durchgängig eine blitzsaubere Leistung abgeliefert hat, war........der Schiri, unauffällig, ließ viel laufen und fiel auf die Fallsucht der Kölner nicht rein. Kam mit einer gelben Karte aus, die auch berechtigt war.
Wollte es nur mal erwähnen, weil die Schiris die uns in den letzten Begegnungen gepfiffen haben ja nun wirklich nicht ihren besten Tag hatten. Wenn man berechtigt kritisiert, muss man auch loben, wenn jemand gut war.
RWEFAN
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[quote=flemming lund]
[quote=verleihnix]
Genau: Kreyer und Steffen haben sich selbst eingewechselt..... :P Wenn man MF zu Recht in der Vergangenheit für seine Wechselpolitik kritisiert bricht man sich heute keinen Zacken aus der Krone um festzustellen, dass die Einwechselungen den Sieg gebracht haben!!
Zuletzt modifiziert von verleihnix am 24.09.2014 - 09:05:10
[/quote]
Das ist doch Unfug @verleihnix, nur weil Steffen und Kreyer die Tore geschossen haben, ist das doch keine Bestätigung für den Trainerfuchs Fascher.
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Naja, die Diskussion gabs schon zu Wrobels Zeiten. Wenn die Mannschaft gewann, war das der Verdienst der Mannschaft, verlor man, war das Wrobels Schuld. Je nachdem wie man dem Trainer gesonnen war.
Ich halte es da eher mit der These, man gewinnt und verliert gemeinsam.
RWEFAN
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[quote=sozi]
Geht doch :D ..... schön das sich die Mannschaft mit einer couragiert Gesamtleitung und das besonders in der 2. Halbzeit belohnt hat!
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Ingo, wenn ich nicht wüsste das du gestern da warst, könnte man meinen du hättest mit so manchem Nie-ins-Stadion-Geher vom Ticker gesessen oder ein anderes Spiel gesehen.
Wir hatten Glück, weil die Treffer kurz vor Ultimo fielen und weil die Viktoria in ihrer unendlichen Arroganz meinte das 1:0 über die Zeit retten zu können. Diesmal haben tatsächlich 10 Minuten Fussball gereicht um die zu besiegen. Daraus jetzt eine couragierte Gesamtleistung zu machen geht aber, selbst in deiner gelebten Euphorie, etwas zu weit.
RWEFAN
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1.Hz waren wir mit dem 0:1 noch gut bedient, als die Viktoria latte und Pfosten traf. Man hatte keinen Zugriff auf das Spiel. 2.Hz. hat die Viktoria den Spielstand verwaltet, untermalt mit einigen Schauspieleinlagen. Hat ja auch gereicht.........bis zur 86. Minute :P, nach dem Ausgleich hat die Mannschaft gemerkt heute ist mehr drin und hat die Viktoria unter Druck gesetzt. Soukou`s Solo leitete den Siegtreffer ein. Die Einwechslungen von Steffen und Kreyer waren heute der Dosenöffner.
Wenn der Sieg auch glücklich zustande gekommen ist, unverdient war er schon deswegen nicht, weil die Viktoria meinte, mit bisschen Schauspielerei und Zeitspiel das Ding über die Zeit zu schaukeln. Heute hat sich die Mannschaft belohnt. Spielerisch war es heute zwar wieder Magerkost, aber das Ergebnis stimmt.
Noch was zur Viktoria - ich fand die eher durchschnittlich. Da waren RWO und Aachen spielerisch wesentlich besser als die Viktoria.
Naja,egal, wichtig war - der 1. Heimsieg ist geschafft.
RWEFAN
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[quote=fussballnurmi12]
In über 10 Jahren im Forum habe ich schon so manche Trainerdiskussion hier mitbekommen. Fast immer habe ich mich da äußerst zurückgehalten, weil ich zu denen gehöre, die die Rufe nach einem Trainerrauswurf für meist einen reinen Sündenbockmechanismus und für in der Regel nur teuer und für wenig produktiv halten. Ich habe daher lange zu Bonan, Kulm, Erkenbrecher/Außem, und auch zu Wrobel gehalten - und auch mit Fascher ist das jetzt nicht anders.
Der User RWE-FAN hat - sich auf wissenschaftliche Untersuchungen beziehend - hier schon einmal grundsätzlich sehr überzeugend dargelegt, wie wenig Trainerwechsel tatsächlich helfen.
Was bei der Diskussion dieses Mal auffällt, ist die Tatsache, dass selbst User, die ich als sehr besonnen einschätze, vehement eine Trennung vom Trainer fordern und dies mit mangelnder taktischer Mannschaftseinstellung und mangelnden Trainingsinhalten begründen.
Ich sage ganz offen: [b]Ich[/b] würde mich nie trauen, solch eine Aussage zu machen. Ich gehe fast 45 Jahre zu Rot-Weiss, aber war nie ein "Fußballexperte", sondern schlicht ein Anhänger [i](so sagte man früher, als noch nicht alles einen englischen Namen haben mußte!)[/i] meines Clubs.
Von daher werde ich mich auch weiterhin zum Trainer nicht äußern, da mir die Fachkenntnis fehlt, um da fundiert mitmachen zu können. Ich hoffe nur, dass unsere Verantwortlichen klar sehen und die richtigen Entscheidungen treffen.
[/quote]
Die angesprochene Studie belegt ja nur, das ein Trainerwechsel (allein) keinen Einfluss auf den sportl. Erfolg hat. Dennoch kann man Trainerwechsel zukünftig, aufgrund dieser Tatsache, ja nicht ausschliessen.
M.E. muss das Gesamtpaket stimmen. Das Paket Welling,Jamro,Wrobel mit der ausgegebenen Vereins-Philosophie, in Verbindung mit dem Umfeld was vom Verein mitgenommen wurde und in seinen Entscheidungen hohe Akzeptanz erfuhr, hat gesamtheitlich doch gut funktioniert, weil alles in sich schlüssig und nachvollziehbar war. Ein gutes Paket halt, auch wenn die letzte Saison sportl. unbefriedigend war.
Wenn ich mir das heutige Paket angucke, passt faktisch gar nichts. So sehr ein Sportvorstand vonnöten war, um nach dem wirtschaftl. auch einen sportl. Aufschwung zu erfahren, wurde Harttgen mit soviel Machtfülle ausgestattet, das dieser den kompletten Verein umkrempeln durfte. Harttgen hat nach 3 Wochen !!!! Amtszeit Wrobel rausgeschmissen, nachdem er ausgiebig und intensiv analysiert hat(nach 2 Wochen aber schon Gespräche mit Fascher geführt hat). Unter dem Deckmantel der Professionalisierung wurden wichtige Identifikations-Eckpfeiler, wie U23 (ohne Ersatz) und Spieler wie Wagner einfach abgegrätscht. Letzterer wurde, trotz Vertrag, und ohne das sich Harttgen und Fascher ein Bild machen konnten, was Wagner zu leisten vermag (weil der war vorher schon verletzt), davongejagt. Wenn dann noch Äusserungen wie von Hülsmann auf der JHV kommen, wie: "Jeder muss wissen was ihn erwartet, wenn er an der Hafenstrasse einen Vertrag unterzeichnet" oder Fascher: "Nicht labern, sondern machen", dann müssen sich genau diese Leute an ihren Worten, besser noch an ihren Leistungen messen lassen.
Von daher gilt die Nachsicht, die man bis Februar noch gehabt hat, bei sportl. unbefriedigenden Ergebnissen jetzt nicht mehr, weil der neue Weg den man danach eingeschlagen hat diese Nachsicht(als Eigenschaft der neuen Professionalisierung) eigentlich ausschliesst.
Für mich trägt an der momentanen unbefriedigenden sportl. Situation Harttgen ein wesentlich höheren Anteil als Fascher, weil der ihn eingestellt hat und wir somit das bekommen was Harttgen bestellt hat. Fascher macht nur das was er kann, ob das letztendlich reicht ? Keine Ahnung.
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Da hier einige zu faul sind google zu bemühen.....
Das Sportgericht des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV) hat Sven Kreyer für sechs Wochen gesperrt. Der RWE-Neuzugang war in der 15. Minute des Heimspiels gegen Alemannia Aachen von Schiedsrichter Daniel Rott vom Platz gestellt worden. [b]In Ausmaß und Begrüßung des Urteils wurde eine dem Platzverweis anschließende verbale Auseinandersetzung des 23-Jährigen mit dem Schiedsrichtergespann berücksichtigt.[/b]Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das damit rechtskräftig ist.
Quelle: [url=http://www.lokalsportessen.de/index.php/fussball/regionalliga/rot-weiss-essen/3652-rwe-kreyer-6-wochen-gesperrt]HIER[/url]
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[quote=sozi]
[quote=RWEFAN]
Statistisch gesehen wäre die Bilanz von Fascher, wenn die nächsten 2 Spiele nicht gewonnen werden, mit der neuen Mannschaft schlechter , als mit dem alten und grösstenteils aussortierten Spielermaterial und von Wrobel zusammengestellten Kader.
RWEFAN
[/quote]
Bei einer solchen "Bilanz" muss man jedoch auch den zeitlichen Rahmen berücksichtigen, den beide Trainer mit dem Team gearbeitet haben.
[/quote]
Es geht doch nur um die Arbeit von Fascher. Und da hat Fascher in der Saison 2013/14, als Nachfolger von Wrobel die Mannschaft 10 Spiele betreut und 16 Pkt geholt. Und 2014/15 mit seiner zusammengestellten Mannschaft in bisher 8 Spiele 11 Pkt.
@woody, dein Screen ist fehlerhaft, Fascher war 2013/14 nicht 6 Spiele, sondern 10 Spiele (16 Pkt) verantwortlich.
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Statistisch gesehen wäre die Bilanz von Fascher, wenn die nächsten 2 Spiele nicht gewonnen werden, mit der neuen Mannschaft schlechter , als mit dem alten und grösstenteils aussortierten Spielermaterial und von Wrobel zusammengestellten Kader.
Und das unabhängig von der spielerischen (Nicht)Entwicklung der Mannschaft.
Ich hatte zu anfangs der Saison geschrieben, das man nachdem 10. Spieltag eine erste Einschätzung von Faschers Arbeit vornehmen kann. Mittlerweile befürchte ich, das bei einer erneuten Niederlage und einem leblosen Auftritt der Mannschaft, der eine Profi, dem anderen Profi das Vertrauen entzieht.
RWEFAN
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[quote=Fehlpass]
Die Situation ist wieder einmal, sagen wir,unangenehm.
Sie ist von einigen,Bedenkenträger genannt, vorausgesagt worden.
Woher diese ihr Wissen,ihre Intuition,hatten,erschließt sich mir immer noch nicht.
Fakt ist aber,die Dinge sind wie prophezeit.[/quote]
Das hat nichts mit Intuition oder Glaskugeldeuterei zu tun, sondern eher damit, das der uns verkaufte Weg nach der Insolvenz nicht nur als alternativlos propagiert sondern auch inhaltlich vorgelebt wurde. Welling hat es geschafft das Umfeld hinter diese Vereinsphilosophie zu bringen, wo kleine, aber nachhaltige und kontinuierliche Verbesserungen einem schnellen, um jeden Preis bzw. zulasten anderer Bereiche des Vereins, Vorrang geniessen. Dieser Weg war in sich schlüssig und für die meisten auch nachvollziehbar. Geduld war hier das Zauberwort, was man aber im Frühjahr verlor, weil das Umfeld, nach einer sicherlich bis dahin unbefriedigenden Saison, in Wrobel den Schuldigen gefunden zu haben schien. Man hat dem Druck der Strasse nachgegeben, anstatt weiter an das bisherige Konzept zu glauben und auch nach aussen zu kommunizieren. Einen Sportvorstand zu installieren ist ansich, gerade weil wir einen Mangel an sportl. Kompetenz im AR und Vorstand hatten, eine gute Entscheidung gewesen. Das man aber Harttgen innerhalb 3 Wochen den ganzen Verein umkrempeln liess, in Sensenmann-Manier durch den Verein rasen ließ, ohne das im AR jemand dem Einhalt gebot, war für mich der Punkt erreicht, wo ich doch arge Bedenken bekam über die weitere positive Weiterentwicklung unseres Vereins. Mit der sofortigen Entlassung von Wrobel hatte man den bis dahin propagierten Weg umgekehrt. Wie im richtigen Leben wird jede positive Entwicklung auch von Rückschlägen gebremst (so wie bei uns letztes Jahr). Die Kunst dabei ist, weiter geduldig zu bleiben, den Weg unbeirrt weiter zu gehen und das Umfeld davon zu überzeugen, das dies richtig ist. Ich persönlich, hätte mit Wrobel weitergemacht, ihm durch die besseren finanziellen Möglichkeiten die Mannschaft sukzessiv verstärken lassen. Da wäre sicherlich auch kein Erfolg garantiert, aber der Riss, der momentan durch den Verein geht, hervorgerufen durch übersteigerte Erwartungshaltung, abgelieferter Leistungen, unterstützend durch diverse Äusserungen von Harttgen, Fascher, Hülsmann, wäre niemals so gravierend wie heute.
[quote=Fehlpass]
Von wenigen werden diese Prophezeiungen gefeiert,als Erfolg ihrer Weitsicht.
Da schaudert es mich und ich schäme mich fremd!
Bei einigen liest man ihr Unbehagen ob ihrer eigenen Befürchtungen.
Auch wenn ich Gefahr laufe, den ein oder anderen vergessen zu haben,will ich hier namentlich
@Rolbot,@Holthausen und @flemming lund nennen,denen man bei allen Beiträgen anmerkt,dass es ihnen
lieber wäre,sie hätten Unrecht gehabt.
Es scheint also auch bei Fans erstklassige oder fünftklassige zu geben.
[/quote]
Ganz ehrlich, ich sehe hier keinen der einen Reichsparteitag feiert, weil Dinge eingetreten sind, die man befürchtet hat. Insgeheim hat doch jeder gehofft, das die Bedenken grundlos wären. Es geht ja hier nicht um Recht haben oder nicht, sondern um den Verein. Und wenn man das Gefühl hat, es läuft igendwas schief, sollte man nicht nur, sondern muss man auch Bedenken äussern dürfen.
RWEFAN
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odysseus hat noch keine Spielberichte geschrieben