Die Vorbereitung hat begonnen und Martin Stroetzel ist von seinem Team beeindruckt. Denn der Kader hat die Zügel über das Weihnachtsfest nicht schleifen lassen, sondern geschuftet, so dass er bereits jetzt mächtig Dampf verspürt. "Da ist richtig Zug drin", schwärmt der Trainer. Aber er hat auch noch eine Menge Arbeit vor sich.
Das östliche Revier trifft sich morgen beim "Sportinho Cup" in Recklinghausen. In der Kuniberg-Halle tummeln sich zwölf Vereine, um stolze Prämien auszuspielen.
Nun ist es amtlich. Martin Stroetzel hat seinen Vertrag beim SV Schermbeck um drei weitere Jahre verlängert. "Wir schätzen seine Arbeit und freuen uns, ihn so lange an den SVS gebunden zu haben", strahlt Michael Benninghoff. Der Manager des SV, der gerade in seinem Sylt-Urlaub weilt, ist begeistert: "Martin leistet seit zehn Jahren Großes und wird es auch in seinen nächsten Amtszeiten machen."
An Weihnachten 2007 wird sich Schermbecks Christopher Nachtwey wohl nicht mehr gerne erinnern. Eigentlich wollte der Mittelfeld-Stratege ein schönes Fest bei seiner Mutter in Augsburg verbringen, doch es kam anders. Beim Snowboarden verunglückte Nachtwey, riss sich beim Sturz alle Bänder in der rechten Schulter und musste sofort operiert werden. "Heilig Abend habe ich durch die Narkose total verschlafen", wurde bei dem Ex-Kicker von Arminia Hannover noch am vergangenen Sonntagabend der Eingriff vorgenommen.
„Klasse Fußball!“ „Tolle Atmosphäre!“ „Super Organisation!“. Spieler und Fans waren sich einig. Die dritte Auflage des Kick-mit-Schmidt-Mitternachtscups war ein voller Erfolg. Wie schon im Vorjahr kamen über 1000 Zuschauer in die Sporthalle der Hertener Gesamtschule um einen technisch hochwertigen Hallenfußball zu erleben. Die Spielvereinigung Erkenschwick konnte sich in einem spannenden Finale mit 4:3 nach Neunmeterschießen gegen den VfB Hüls durchsetzen und damit seinen Titel aus dem Vorjahr wiederholen.
Dass der Klassengefährte aus Gladbeck Interesse an Sebastian Hahn und Rainer Hackenfort bekundet hat, stört Michael Benninghoff nicht. Denn der Manager des SV Schermbeck macht einfach deutlich: "Wir werden weder Sebastian noch Rainer freigeben, das sind wichtige Akteure für uns. Wir wollen mit beiden Spielern verlängern und werden sie deshalb mit Sicherheit nicht ziehen lassen."
Er war der gefeierte Mann am gestrigen Samstag-Nachmittag. Denn mit zahlreichen Glanzparaden hielt Stefan Schröder den SV Schermbeck im Spiel. Und es kam noch besser. Kurz vor dem Abpfiff schnappte sich der Keeper das Leder, preschte bis zur Mittellinie vor und wuchtete die Kugel in den Strafraum der Sportfreunde.
Guter Dinge ist dieser Tage Schermbecks Coach Martin Stroetzel. Einzig die Verletzung des etatmäßigen Stammkeepers Oliver Dirr trübt die Stimmung ein wenig, doch auch da bleibt der Trainer ruhig: "Wir haben jetzt mit Stephan Schröder einen Mann im Kasten, der sowieso als neue Nummer eins eingeplant war. Einzig, wenn er auch noch ausfallen sollte, hätten wir ein Problem."
Mit dem 3:0-Sieg gegen Bielefeld II hat der SV Schermbeck mal wieder ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Doch Beachtung findet der Dreier in den Augen von Trainer Martin Stroetzel kaum: "Alle Gegner tun sich schwer, gegen Schermbeck zu verlieren. In der Analyse höre ich dann immer, dass der Kontrahent absolut schwach war. Aber wir haben nie gut gespielt."
Sieg oder Niederlage - Punkteteilungen kennt der SV Schermbeck II in dieser Saison nicht. Mit sechs Erfolgen aus 14 Begegnungen rangiert die U 23 des Oberligisten auf Platz neun der Bezirksligatabelle. Am kommenden Sonntag reist die Breski-Elf nach Haltern zum SV Lippramsdorf. Nach schlechtem Start konnte die junge SV-Truppe vier ihrer letzten fünf Partien siegreich gestalten und ein angenehmes Zehn-Punkte-Polster zwischen sich und die Abstiegsplätze bringen.
Die erste Saisonniederlage des SC Preußen Münster ist perfekt. Bereits am Samstag gelang der Hammer Spvg. beim Klassenprimus ein überraschender 1:0-Auswärtssieg. In einer schwachen Partie knackte Waldemar Jurez die Münsteraner Defensive und sorgte mit dem Tor des Tages für neue Spannung im Rennen um die vier Aufstiegsplätze. Doch den Preußen-Ausrutscher konnte nur der FC Schalke 04 II (4:0 gegen Oestrich-Iserlohn) nutzen. Alle weiteren Partien der Konkurrenz fielen dem schlechten Wetter zum Opfer und wurden abgesagt.
Wenn am heutigen Sonntag die Bielefelder Reserve in Schermbeck zu Gast ist, erwartet die Arminia ein hochmotivierter SV Schermbeck. Denn Trainer Martin Stroetzel kann personell aus dem Vollen schöpfen: "Wir sind sehr gut vorbereitet, haben eine Menge gesprochen, aber auch gut trainiert. Der DSC kann kommen."Während es bei anderen Teams nach den zuletzt wenig erfolgreichen Wochen bereits heiß her gehen würde, behält man beim SVS einen kühlen Kopf.