Eigentlich waren die Personalplanungen des VfB Hüls schon beendet. Doch nach dem Wechsel von Tino Westphal zum Zweitligisten Rot-Weiß Oberhausen stehen die Marler nun wieder unter Zugzwang. "Da Tino so kurzfristig bei RWO unterschrieben hat, haben wir unsere Augen wieder offen", berichtet Dieter Most.
Kaum ist Horst Darmstädter von der Mannschaftstour nach Mallorca zurück, ist die "Erholung" schon wieder verflogen. Denn dem "Boss" des VfB Hüls schwillt mächtig der Kamm. Grund: Der Lizenzentscheid des Verbandes. Die Marler haben die wirtschaftlichen Vorgaben zwar erfüllt und damit grünes Licht für die Klasse erhalten, aber die Auflagen für den technisch- organisatorischen Bereich sorgen für Empörung.
Am Mittwoch hatte der frischgebackene Verbandsliga-Meister VfB Hüls erneut Grund zur Freude. Der neue Kunstrasen-Platz wurde mit buntem Rahmenprogramm eingeweiht. "Für uns bedeutet das weiteren Zulauf. Wie wichtig dieser Schritt für den gesamten Verein ist, kann man kaum in Worte fassen", erklärte Abteilungsleiter Horst Darmstädter und fügte stolz hinzu:
Mit dem letzten Aufgebot reist der VfB Hüls heute zum Meisterschafts-Ausklang nach Maaslingen. Trainer Klaus Täuber: "Wir stecken alles, was geht, in unsere zweite Mannschaft, die dringend Punkte zum Klassenerhalt benötigt. Die Reserve besitzt heute Priorität. Mir stehen genau elf Leute zur Verfügung, auf der Bank sitzen drei A-Jugendliche."
Wilde Szenen am Badeweiher! Nach der perfekt gemachten Meisterschaft gab es kein Halten mehr, Bier, Sekt und sogar eine Feuerlöscher-Attacke von Ercan Kacar sorgten für reichlich nasse Klamotten. VfB-"Boss" Horst Darmstädter: "Ich habe mich im Gegensatz zu anderen Leuten gar nicht erst versteckt, da hatte ich die Dusche schnell hinter mir."
Mit dem Auswärts-Sieg bei Mitfavorit Stadtlohn hat der VfB Hüls die Tür zum Meistertitel mehr als weit geöffnet. "Trotzdem sind wir noch nicht am Ziel", lehnt Kapitän Matthias Krantz vorzeitige Glückwünsche ab, "gegen Emsdetten müssen wir noch mindestens einen Zähler nachlegen, dann kann nichts mehr schiefgehen."
Auf geht's zur möglichen Vorentscheidung! Der VfB Hüls kann heute Nachmittag einen Riesenschritt zum Meister-Titel in der Verbandsliga Westfalen I machen. Trainer Klaus Täuber: "Stadtlohn steht mehr unter Druck." RevierSport sprach mit dem ehemaligen Profi.
Im heißen Meisterschafts-Finale werden beim VfB Hüls leckere Geschütze aufgefahren. Sollte Marcel Olschewski, der in dieser Serie noch auf seinen ersten Treffer wartet, am Sonntag beim Knaller in Stadtlohn den Bann brechen, darf er sich auf einen wahren Gaumenschmaus freuen.
Das Resultat hört sich nach einer leichten Übung an, doch die Realität sah anders aus. „Das 3:0 gegen die SpVg. Emsdetten, die sich ja als eine Art Angstgegner von uns entpuppt hat, war hart erkämpft. Die haben uns nichts geschenkt, ganz im Gegenteil: Es war teilweise sogar richtig giftig“, analysierte VfB-Abteilungsleiter Horst Darmstädter, der pünktlich zum Spiel von einem einwöchigen Krankenhaus-Aufenthalt zurückkam.
Was die Kader-Gestaltung für die neue Spielzeit anbelangt, gibt es beim VfB Hüls mehrere Baustellen. "Im Offensiv-Bereich schauen wir uns um", sagt Trainer Klaus Täuber, "da fehlt ein bisschen was." Auch im hinteren Sektor hält der ehemalige Profi die Augen offen: "Wir sind eine ziemlich kleine Mannschaft und benötigen größere Abwehrspieler, da führt kein Weg dran vorbei."
Der VfB Hüls kommt auf Touren! Im Nachholspiel gegen Rot-Weiß Erlinghausen landete die Truppe von Trainer Klaus Täuber einen wertvollen 3:1 (1:1)-Sieg und verbesserte damit die Chancen auf Platz eins. Dampfmacher Marcel Olschewski: