Nach der Bekanntgabe des neuen TV-Vertrages ist die Kritik an der Basis groß. Die kleinen Vereine fühlen sich vom DFB im Stich gelassen. Es brodelt gewaltig an der Basis. RevierSport hat bei einigen Vereinen nachgefragt.
Nun ist es amtlich: Die SG Wattenscheid 09 trennt sich mit sofortiger Wirkung von Dimitri Steininger, den Coach Dirk Helmig im Sommer 2007 aus der Bundesliga-U19 von Rot-Weiss Essen an die Lohrheide lotsen konnte. Hintergrund: Der 20-Jährige bat selbst um eine Auflösung des Kontraktes.
Das Wetterchaos der vergangenen Woche zieht noch immer seine Kreise. Aufgrund eines unbespielbaren Platzes wurde das Heimspiel der 09er gegen den SV Schermbeck auf den 10. Dezember verlegt. Guido Tann, 1. Vorsitzender der Schwarz-Weißen, bedauert den Ausfall: „Die Mannschaft war bereit, nach der einwöchigen Spielpause die derzeitige Negativserie zu beenden.“
Es ist der letzte Heimauftritt in diesem Jahr und Jürgen Raab will sich vor eigenen Fans nicht lumpen lassen: Gegen den SC Sand wollen die Mädels der Duisburger Zweitvertretung ihre unglaubliche Serie auf eigenem Platz fortsetzen: Nur eine Niederlage gegen Jena steht im Jahr 2008 zu Buche, das soll auch nach dem heutigen Spiel (Anpfiff 11 Uhr) so bleiben.
Das für Freitag angesetzte Heimspiel der SG Wattenscheid 09 gegen den SV Schermbeck fällt aus. Nach einer Platzinspektion am Donnerstag Nachmittag wurde diese Entscheidung frühzeitig gefällt, da sich der Platz von den Witterungseinflüssen der
letzten Tage noch nicht erholt hat.
Die 09er haben einiges wieder gutzumachen. In der Meisterschaft ist die Punktausbeute aktuell mager, im Kreispokal stand man gegen A-Ligist SV Höntrop am Rande der Niederlage. Im Westfalenpokal war schon nach der ersten Runde Schluss. Der Grund: Eine 0:2-Schlappe beim SV Schermbeck.
Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft hat die SG Wattenscheid 09 am Mittwoch ihren virtuellen Fanshop eröffnet. Ab sofort können Fans und Interessierte Merchandisingartikel und Accessoires des Klubs im Netz erwerben.
Die Fan-Aktion "DU wirst Hauptsponsor" ist aus Sicht der SG
Wattenscheid 09 ein voller Erfolg. 340 Namensfelder und 240 Trikots wurden bislang abgesetzt. Aufgrund des Weihnachtsgeschäftes und der damit verbundenen Produktionsstaus in der Industrie können ab sofort nur noch weiße Trikots rechtzeitig zum Fest geordert werden.
Wattenscheids Trainer Dirk Helmig brauchte erst mal ein paar Minuten zum Durchatmen. Nach dem Pokalkrimi gegen Nachbar SV Höntrop, bei dem seine Mannschaft in der 93. Spielminute zum erlösenden 5:4-Siegtreffer kam, musste der Linienchef erstmal seine Gedanken ordnen. Oder „erstmal runterkommen“, wie Helmig selbst erklärt.
Die Stimmung rund um die Wattenscheider Lohrheide ist ohnehin nicht die beste. Am Donnerstagabend wäre sie fast komplett gekippt. Denn der Gang zum Nachbarn und A-Kreisligisten SV Höntrop, auf dem Papier eigentlich ein Spaziergang für den NRW-Ligisten, entpuppte sich als Stolperfalle.
Die Verantwortlichen bei der Sportgemeinschaft haben es nicht leicht. Die Nachwuchsabteilung spielt in fast allen Altersklassen auf höchstem Niveau, eine Situation, in der ein eigener Kunstrasenplatz obligatorisch erscheint. Aber die Finanzierung des Geläufs, dass vor rund einem halben Jahr an der Berliner Straße in Betrieb genommen wurde, treibt den Machern an der „Lohrheide“ Sorgenfalten ins Gesicht.
Das Duell zwischen dem MSV Duisburg und der SG Wattenscheid 09 besaß für beide Seiten einen vorentscheidenden Charakter - zumindest für die kommenden Wochen.Mit dem 2:1 (1:1)-Erfolg der Hausherren ging immerhin der Wunsch von „Zebra“-Coach Horst Steffen in Erfüllung: „Jetzt bekommen wir langsam wieder Anschluss ans Mittelfeld.“