Nach sehr ordentlichem Start kommt der VfB Homberg aus der jetzt schon mehrere Wochen anhaltenden Schwächephase nicht heraus. Dennoch gibt es aus Sicht der Verantwortlichen keinen Grund, in Hektik zu verfallen.
Nach vier Begegnungen konnte Trainer Ralf Kessen hochzufrieden sein. Seine junge Mannschaft hatte zu diesem Zeitpunkt sieben Zähler ergattert. Nun sind acht Spieltage vergangen und das Punktekonto ist nicht ein Bisschen gestiegen. Dennoch sieht der Coach keineswegs negativ gestimmt in die Zukunft.
„Wir haben nach dem Aus im Pokal noch etwas gut zu machen“, ballt Hombergs Coach Ralf Kessen vor dem Auftritt in Uerdingen die Faust. Dass die Partie beim KFC ein harter Bocken für den VfB sein wird, ist ihm klar.
Auf der Suche nach erfahrenen Leuten ist der VfB Homberg endlich fündig geworden. "Boss" Thomas Bungart, der einen wahren Verhandlungsmarathon hinter sich hat, ist begeistert. Denn ein Gespräch, das ihm besonders am Herzen lag, ist nun erfolgreich abgeschlossen. Ante Sinecia hat für ein Jahr im "PCC-Stadion" unterschrieben.
Wieder bot das Wochenende Gelegenheit genug um taktischen und spielerischen Defizite den Garaus zu machen. Wer die treffsichersten Neuzugänge in seinen Reihen hat und auf welche Teams noch Arbeit wartet zeigt unsere Testspiel-Übersicht:
Am heutigen Sonntag ist es endlich so weit. Das Highlight gegen den Champions-League-Teilnehmer Galatasaray Istanbul steigt im Homberger "PCC-Stadion". Und VfB-"Boss" Thomas Bungart, der in den letzten Tagen im Organisationsstress war, ist erleichtert: "Alles ist eingestielt. Es dürfte keine Probleme geben."
Der Stadt Duisburg steht ein echter Leckerbissen ins Haus. Und besonders der VfB Homberg darf sich freuen. Denn am Sonntag, 13. Juli, gastiert Galatasaray Istanbul im "PCC-Stadion". Hombergs Abteilungsleiter Wolfgang Graf, der die Verhandlungen mit dem Champions League-Teilnehmer führt, strahlt wie ein Honigkuchenpferd: "Das ist sensationell. Die kommen mit ihrer ersten Mannschaft und wollen sich dem deutschen Publikum präsentieren."
Der Niederrheinligist VfB Homberg ist am Tag des Trainingsauftakts noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und hat Nedzad Dragovic unter Vertrag genommen.
Auch in der Niederrheinliga tummeln sich die Vereine auf dem Transfermarkt. Speziell in Uerdingen, Homberg und bei TuRU Düsseldorf gibt es große Fluktuationen. Hier eine Übersicht über die bisherigen Wechsel-Aktivitäten der Reviervereine.
Eigentlich war geplant, dass Andreas Bujok, der seine aktive Karriere beim VfB beendet hat, weiter an den Club gebunden wird. "Es war unser Ziel, dass Andreas als 'Co' bei uns bleibt", berichtet Hombergs "Boss" Thomas Bungart. "Aber Andreas hat uns leider abgesagt, möchte lieber noch ein Jahr in der Bezirksliga spielen."
Nach dem Abstieg richten sich die Blicke des VfB Homberg nur noch auf die kommende Saison. Die Duisburger haben mit Trainer Ralf Kessen den neuen Linienchef bereits vor Wochen an Land gezogen. Und jetzt nimmt langsam aber sicher auch der Kader Konturen an.