Marc Fascher hatte keinen guten Einstand als Trainer von Rot-Weiss Essen. Im ersten Spiel unter seiner Leitung unterlag RWE in Wattenscheid mit 0:1 (0:1).
André Pawlaks Ärger war nur gespielt. „Mist, den Titel wollte ich holen“, flachste er, als er erfuhr, dass der Remis-König der Liga aktuell nicht aus Wattenscheid kommt.
Die U19 des VfL Bochum erreichte am Mittwochabend mit einem mühsamen 2:0 (1:0)-Erfolg beim Lokalrivalen Wattenscheid 09 das Viertelfinale im Westfalenpokal.
Jetzt hat das Nachspiel ein Nachspiel. Nachdem sich die SGW- Verantwortlichen über das Verhalten von Kölns Stephan Engels echauffiert hatten, wehrte sich dieser.
Wer im Abstiegskampf einen Big Point einfährt, der darf ihn auch feiern. Doch wie Stephan Engels den Erfolg gegen Wattenscheid zelebrierte, stieß den Gästen auf.
Die Leistungssteigerung war deutlich, kam aber viel zu spät. So verlor Wattenscheid am Ende nicht zu unrecht mit 0:2 bei der Regionalliga-Reserve des 1. FC Köln.
Wattenscheid spielt an diesem Wochenende erst sonntags und zwar auswärts (14 Uhr, Franz-Kremer-Stadion in Köln) - genau wie vor zwei Wochen. Kein gutes Omen.
Bei allen Problemen, die die SG Wattenscheid hat – mit Verletzungspech kämpft der Regionalliga-Aufsteiger zur Zeit nicht. Aufgrund des geringen Krankenstands gibt es bei 09 umso mehr Reservisten.
Bei Wattenscheid 09 hätte man sich auf 19 "Heimspiele" statt nur 18 Partien im eigenen Stadion einstellen können. Schließlich spielt auch Liga-Rivale VfL Bochum II im Lohrheidestadion.
Die SG Wattenscheid 09 möchte aus Anlass des 40. Jahrestages des Gewinns der Westdeutschen Meisterschaft ein Jubiläums-Blitzturnier mit den größten Gegnern der damaligen Saison 1973/74 austragen.